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Segeberg St. Patricks Day: Wieder Irish Folk in Bad Segeberg
Lokales Segeberg St. Patricks Day: Wieder Irish Folk in Bad Segeberg
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20:25 08.08.2017

Ein bisschen wird es noch dauern – aber zum nächsten St. Patrick’s Day – Datum ist Sonnabend, 17. März, 2018 – soll es endlich wieder irische Folklore in Bad Segeberg geben, voraussichtlich im „Schützenhof“ in der Dorfstraße. Detlef Dreessen will den St. Patrick’s Day gemeinsam mit seinem Musikerfreund Gerrit Moldenhauer organisieren, aber auch weitere Instrumentalisten und Sänger sollen hinzukommen. Manche sind bereits eingeladen, andere können sich noch melden. Geboten werden und gefragt sind Gitarre, Akkordeon, Mandoline, Irish Bouzouki, Fiddle, Tin Whistle, Banjo, Bodhran, Gesang natürlich, und noch weitere, andere Instrumente.

Drei Gitarren, ein Bodhran, eine Mandoline, viel Mutterwitz und drei ausgezeichnete Stimmen: Zwei Mal spielten die McCalmans in der Tribüne. *FOTOS: KULLACK/GLOMBIK
Klaus Dietrich Brömmer (†), hier mit Geigerin Rachel Bargmann, leitete den Folkclub und machte auch selbst Musik.
Detlef Dreessen, hier vor der Volksbank-Bühne, schuf „Segeberg singt“. Nun will er St. Patrick’s Day gestalten.

In seiner Werbung für den St. Patrick’s Day (siehe Infokasten rechts) erinnert Dreessen an die Zeiten, als der Bad Segeberger „Folktrain“ durch die Gegend dampfte, und an die ruhmreichen Jahre, als der Folkclub Segeberg viele namhafte Musiker, aber auch Überraschungen in die Tribüne auf der Rennkoppel holte. Nicht lange nach dem frühen Tod seines Vorsitzenden Klaus Dietrich Brömmer im Jahr 2007 schlief der Folkclub dann aber ein.

Doch wen hatte der Club nicht alles in die Tribüne gelockt? Hochschulprofessor Brian McNeill von der Royal Scottish Academy of Music and Drama (RSAMD) und seine Studenten, die Singer-Songwriter Sean Tyrell, Richard Dobson oder Kieran Halpin. Die deutsche Kultgruppe „Liederjan“, die stimmgewaltigen „More Maids“, die „Show of Hands“ aus England, die Dudelsack-Experten von „Bubble Jack“ oder so Ausgefallenes wie die „Modena City Ramblers“ aus Italien: Nach nur wenigen Jahren galten die Tribüne auf der Rennkoppel und der Segeberger Folkclub unter Folkloristen als das musikalische Mekka in Norddeutschland.

Manchmal traf man nicht ganz den Massengeschmack, und es kamen nur einige Dutzend Zuhörer, dann wieder, wie bei der Show der Iren von „Providence“ um Balladensänger Cyril O’Donoghue barst die alte Holzkonstruktion bei 150 begeisterten Zuhörern in ihren Grundfesten.

Solche Zeiten werden sich kaum wiederholen lassen – aber der Folk-Gedanke lebt in Bad Segeberg und ist nicht ausgestorben, wie unter anderem manche einschlägige Konzerte im „Schützenhof“ immer wieder zeigen. Deshalb wählt der Segeberger Journalist und Musiker Detlef Dreessen diesen Ort auch, um den Segebergern und allen Folk-Freunden von außerhalb einen zünftigen St. Patrick’s Day zu präsentieren. „Es waren wunderbare Zeiten, damals in der Tribüne“, sagt Dreessen und hofft, dass die „Folkies“ auch den Umzug willig mitgehen. ark

Nationalfeiertag

Der 17. März ist der St. Patrick’s Day, Irlands Nationalfeiertag. Weltweit feiern die Iren – ganz in grün und mit viel Whiskey und schwarzem Bier mit Straßenumzügen und Konzerten. In Chicago werden an diesem Tag sogar die Flüsse grün eingefärbt. Zunehmend wird der Tag auch in der deutschen Kneipenszene begangen.

Das Datum geht auf den mutmaßlichen Sterbetag des irischen Nationalheiligen, Bischofs Patrick, zurück, der im 5. Jahrhundert lebte und als erster christlicher Missionar in Irland gilt. Um St.

Patrick ranken sich unzählige Geschichten, unter anderem die, dass er die Schlangen aus Irland vertrieben haben soll. Doch Irland ist nun einmal eine Insel . . .

LN

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