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Segeberg Staatsanwalt stellt Verfahren gegen Segeberger Kita-Leiterin ein
Lokales Segeberg Staatsanwalt stellt Verfahren gegen Segeberger Kita-Leiterin ein
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22:04 22.02.2016

 Aufgrund einiger Strafanzeigen war — wie berichtet — ein Ermittlungsverfahren gegen die Leiterin der städtischen Einrichtung wegen des Verdachts der Verletzung der Aufsichtspflicht eingeleitet worden.

Ausschlaggebend für die Anzeigen war der Prozess im September vergangenen Jahres gegen einen 20-Jährigen, der als „Bufti“ in der Kindertagesstätte Christiansfelde gearbeitet hatte. Er kam wegen sexuellen Missbrauchs in fünf Fällen mit einer Verwarnung und mit einer Therapieauflage davon.

Dass sich ein Betreuer monatelang an kleinen Kindern vergreifen konnte, hatte bei den Eltern von Bad Segebergs größter Kita und Krippe für Erschütterung und Empörung gesorgt. Aufgebracht waren Eltern betroffener Kinder besonders, als sie erst vor Gericht erfuhren, dass der Täter bereits Monate vor den Taten eine „Verpflichtungserklärung“ habe unterschreiben müssen, dass er mehr körperlichen Abstand zu den Kindern einzuhalten habe.

Er war wegen seines distanzlosen Verhaltens, unter anderem durch das Küssen von Kindern, vorher aufgefallen, es habe Gespräche mit ihm gegeben, die Kindergartenleitung ließ ihn aber in der Einrichtung weiter arbeiten. Er soll sich auch teilweise mit Kindern allein in Räumen aufgehalten haben. Die Eltern waren darüber erbost, dass man den jungen Betreuer nicht sofort, bei den ersten Anzeichen von Fehlverhalten gegenüber den Kindern, weggeschickt hatte. Bürgermeister Dieter Schönfeld hatte sich schützend vor seine Kindergartenleiterin gestellt.

Die Staatsanwaltschaft musste nun prüfen, ob die Aufsichtspflicht seitens der Kita-Leitung gröblich verletzt worden war. Bieler: „Wir haben keine Sorgfaltspflichtverletzung der Kindergartenleiterin festgestellt.“

wgl

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