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Segeberg Stadt sucht Wohnungen für Flüchtlinge
Lokales Segeberg Stadt sucht Wohnungen für Flüchtlinge
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21:16 14.01.2016

Trotz „Bienenhof“ und Levo-Park und auch trotz der neu geplanten Unterkunft in der Oldesloer Straße: Die Stadt Bad Segeberg sucht für die Unterbringung von Asylbewerbern noch weiteren Wohnraum.

Gern werden Zwei-Zimmer-Wohnungen angemietet; da damit auch die Möglichkeit geschaffen werde, Geschwistern oder anderen nahen Verwandten ein gemeinsames Wohnen zu ermöglichen. Eine weitere gute Konstellation, so die Stadtverwaltung in einer Mitteilung, sei die Vermietung eines Zimmers im Eigenheim/Wohnung; etwa wenn die eigenen Kinder das Elternhaus bereits verlassen haben oder wenn Wohnraum nicht mehr unbedingt für private Zwecke benötigt werde. „In einigen Fällen ist diese Variante mit guten Ergebnissen bereits umgesetzt worden“, heißt es von der Stadt.

Für die Unterbringung von Familien werden auch Drei-Zimmer- oder noch größere Wohnungen und — soweit geeignet — auch Einfamilienhäuser dringend gesucht. Die Stadt ist Hauptmieterin — auf pünktliche Mietzahlungen könnten die Vermieter sich fest verlassen. Vorzugsweise übernehme die Stadt renovierte Wohnungen und gibt diese Wohnungen nach Ende der Mietzeit renoviert zurück. Zimmer oder Wohnungen könnten durchaus auch möbliert angeboten werden, weil ein genereller Einrichtungsbedarf für die Neuankömmlinge besteht.

Die Stadtverwaltung schließt mit Mietvertragsbeginn Hausrat- und Privat-Haftpflichtversicherungen für die Bewohner der angemieteten Wohnungen ab, sodass die Vermieter auf der sicheren Seite sind.

Wer Wohnraum zu vermieten hat, kann die Stadtverwaltung unter Tel. 04551/ 964149 anrufen oder ein schriftliches Angebot an die Stadt Bad Segeberg, Bauen und Umwelt, Lübecker Straße 9, 23795 Bad Segeberg, schicken.

LN

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