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Segeberg Städtisches Gymnasium wird zur Musical-Bühne
Lokales Segeberg Städtisches Gymnasium wird zur Musical-Bühne
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20:25 31.05.2018
Die ursprüngliche Musical-Komödie „Non(n)sense“ begeisterte bis in die 90er: Es gab weltweit mehr als 5000 Inszenierungen in 26 Sprachen. Quelle: Foto: Mr
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Bad Segeberg

Das erste Mal hebt sich der Vorhang in der Pausenhalle des STG am Sonntag um 19 Uhr. Danach wird das Stück noch vier weitere Male gespielt.

Fünf Vorstellungen

Das Musical wird in der Pausenhalle des Städtischen Gymnasiums in Bad Segeberg, Hamburger Straße 29a, aufgeführt. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.

Die fünf Vorstellungen: Sonntag,

3. Juni, 19 Uhr; Dienstag, 5. Juni, 19 Uhr; Donnerstag, 7. Juni, 19 Uhr; Sonntag, 10. Juni, 15 und 19 Uhr.

Nonnen in Kutten (Habit) sind im Norden Deutschlands eher selten anzutreffen. In der Pausenhalle des Städtischen Gymnasiums ist die Tracht mittlerweile häufiger zu sehen. Nonnen geben dort sogar den Ton an, allerdings nur noch bis zum Sonntag, 10. Juni. Dann läuft nämlich die letzte Vorstellung der Produktion.

„Wir proben seit knapp zwei Jahren“, erklärte Musiklehrer Clemens Friese, der mit seiner Kollegin und Regieassistentin Wiebke Szukay die Schülerinnen anleitete. Drei seiner fünf Darstellerinnen stellen sich in diesem Schuljahr ihrer Abiturprüfung. Den Unterricht müssen sie nicht mehr besuchen. Bis zur Premiere verbringen sie dennoch freiwillig viel Zeit an der Schule, um sich auf die Show vorzubereiten. „Das Stück macht sehr viel Spaß“, meinte Keya Baier, die als Mutter Oberin Schwester Maria Regina auftritt. Die übrigen vier „Nonnen“ sind Merle Jasmin Kassube, Lara Rose, Leonie Kramer und Randi Sandmann. Friese am Piano sowie die Schüler Janek Ziske und Finn Karstens, die sich um die Technik kümmern, haben kleine Nebenrollen.

Diese Musical-Komödie „Non(n)sense“ wurde 1986 dreifach mit dem Outer Critics Circle Award für das beste Musical, das beste Buch und die beste Musik ausgezeichnet. Die fünf Nonnen begeisterten bis in die 1990er Jahre das Publikum am Off-Broadway. Mehr als 5000 verschiedene Inszenierungen davon wurden weltweit in 26 Sprachen gezeigt. Die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals fand 1984 in Düsseldorf statt.

Die Handlung: Fünf Nonnen wollen unter der Führung der resoluten Mutter Oberin Geld auftreiben und richten in der Pausenhalle des Städtischen Gymnasiums einen Wohltätigkeitsabend aus. Die restlichen 52 Mitglieder des Klosters fielen einer verhängnisvollen Fischsuppe zum Opfer. Für die Beerdigung von 48 Nonnen reichte das Geld des Klosters – aber leider nicht mehr für die letzten vier Nonnen. Die fünf überlebenden Frauen müssen nun schleunigst Geld auftreiben und veranstalten deshalb einen besonderen Abend mit Spendenaufruf.

Eine besondere Rolle übernimmt dabei Schwester Amnesia, gespielt von Leonie Krämer. Schwester Amnesia hat ihr Gedächtnis komplett verloren und weiß eigentlich nie genau, was sie gerade macht. Ihr Quiz mit Publikumsbeteiligung zählt zu den komödiantischen Höhepunkten des Stücks. Dieser Non(n)sens ist hören- und sehenswert.

MR

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