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Trappenkamp Start ins neue Jahr mit Blick zurück und auf 2030

Trappenkamp hatte zum Neujahrsempfang geladen.

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Die Freiwillige Feuerwehr wurde als „verdienter Bürger der Gemeinde“ ausgezeichnet. Gründungsmitglied Dietrich Zager (l.) hielt die Laudatio. Bürgermeister Harald Krille (r.) überreichte die Urkunde an Wehrführer Marco Dorwo (2. v. l) und seinen Stellvertreter Dirk Mierau.

Trappenkamp. Ehrenamtliche Vereine gibt es viele in Trappenkamp. Jeder von ihnen setzt sich für das Gemeinwohl der Bürger ein und hat daher eine Würdigung durch die Gemeinde verdient. Stellvertretend für alle wurde nun die Freiwillige Feuerwehr Trappenkamp als verdienter Bürger der Gemeinde ausgezeichnet.

„Die Freiwillige Feuerwehr ist allgegenwärtig mit ihrem Blaulicht und vielleicht liegt es daran, dass ich so lange dabei bin“, spekulierte Dietrich Zager über die Würdigung. Der 80-Jährige ist Gründungsmitglied der Wehr und hielt die Laudatio auf seine Kollegen während des Neujahrsempfangs. „Ohne Ehrenamtler wäre das Leben, so wie wir es führen, gar nicht möglich“, betonte Zager.

Auch auf die Geschichte der Wehr ging Zager ein. 1960 wurde sie gegründet. 40 Feuerwehrmänner waren es damals bei 800 Einwohnern, das waren fünf Prozent. Heute ist ein Prozent der Bürger in der Wehr aktiv. „Jeder von uns hat einen Baumwoll-Overall bekommen, Gummistiefel, Trillerpfeife, Breitgurt und Helm. Das war unsere Einsatzkleidung“, so Zager. Und für heutige Vorstellungen unglaublich, die Trappenkamper Wehr war fortschrittlich und Vorbild für Wehren aus der Umgebung. Zum Feuerlöschen war ein Tragkraftspritzenanhänger im Einsatz. Häufig wurde der von den Feuerwehrleuten zum Feuer geschoben, weil der Gemeinde-Unimog im Einsatz war. Jeder hatte seinen exakten Platz, denn dafür gab es eine spezielle Vorschrift. Auch das Alarmauslösen war kreativ. Es gab eine Tute. Bei einem Einsatz wurde der „Tutenverantwortliche“ von einem Kollegen mit Motorrad abgeholt. Auf allen vier Straßenkreuzungen wurde dann ein Alarmsignal geblasen und alle Kameraden wussten Bescheid. Auch wenn die Technik nun besser sei, habe sich die Belastung nicht verkleinert, so Zager.

Für so viel Einsatz gab es nun die Würdigung durch die Gemeinde. Bürgermeister Harald Krille überreichte an Gemeindewehrführer Marco Dorwo und seinen Stellvertreter Dirk Mierau die Urkunde. Zuvor hatte Krille einen Rückblick auf das Jahr 2015 gegeben. Das habe sich sehr positiv entwickelt. So sei Trappenkamp laut aktueller Bertelsmann-Studie die am schnellsten wachsende Gemeinde im Kreis Segeberg und könne stolz auf eine Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, Familienzentrum und eigene Gemeindewerke sein. Die Einwohnerzahl könne weiter wachsen, denn weitere Baugrundstücke seien geplant.

Auch finanziell sei die Gemeinde auf einem guten Weg. So beträgt die Bilanzsumme 24,5 Millionen Euro bei zehn Millionen Schulden. Positiv ist auch die Ausstattung der Schulen zu bewerten, vermehrt werden Schüler aus dem Umland in Trappenkamp angemeldet. Außergewöhnlich ist dagegen die Schulpartnerschaft der Richard-Hallmann-Schule mit einer Schule im indischen Haiderabad.

Auch für 2016 ist einiges geplant. Unter anderem wird das 60-jährige Bestehen der Gemeinde gefeiert. Ebenfalls können erste Ideen aus der Zukunftswerkstatt „Trappenkamp 2030“ in Angriff genommen werden.

sd

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