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Segeberg Statt Plastik: Papiertüten für Biomüll
Lokales Segeberg Statt Plastik: Papiertüten für Biomüll
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21:22 20.04.2018
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Bad Segeberg

Aufklärungskampagne von 22 norddeutschen Abfallgesellschaften. Im Kreis Segeberg beteiligen sich Edeka-Märkte in Bad Bramstedt, Bad Segeberg, Großenaspe, Stuvenborn, Henstedt-Ulzburg und Boostedt. Der Termin für die Testwoche wird noch bekanntgegeben. Dem WZV geht es um Ressourcenschonung und Kreislaufführung: Biomüll wird in Kompostierungs- oder Gäranlagen zu Biogas oder Komposterde, die auf Recyclingöfen wieder abgeholt wird – für den Garten, zum Düngen oder Umtopfen.

Entsorger wollen möglichst sortenreinen Abfall. Bioreste aus der Küche sind durch die hohe Feuchtigkeit besonders gut für die Kompostierung geeignet. Quelle: Fotos: Irene Burow
Julia Hobohm vom WZV: An der Kasse wird das Gewicht der Tüte automatisch abgezogen.
„Papiertüten werden immer wieder nachgefragt. Ich bin gespannt, ob es im Juni Diskussionen geben wird. Wolfgang Burmeister Markt-Inhaber

„Im Prinzip ist jeder selbst dafür verantwortlich, was in den Boden kommt. Der Konsument hat den größten Einfluss“, sagt Julia Hobohm. Und das wird auch dadurch deutlich, dass viele Einkäufer gestern von den WZV-Mitarbeitern zuerst einmal eines wissen wollten: Ob sie gelbe Säcke haben. „Das ist Teil des Problems“, stellt sie ernüchtert fest. Oder wie es auch Schleswig-Holsteins scheidender Umweltminister Robert Habeck kürzlich im Zuge des Umweltskandals in der Schlei salopp sagte: Die Hälfte jeder Verpackung schwimmt morgen im Meer.

Infos gibts auf www.wirfuerbio.de oder unter #wirfuerbio

Papier vom WZV

8Supermärkte im Kreis Segeberg beteiligen sich an der plastiktütenfreien Woche im Juni. Sie bekommen vom WZV zwischen 250 und 600 Papiertüten – pro Tag.

Jeder Vierte trennt keinen Müll. 52 Prozent aller Biotonnen enthalten Störstoffe, wie Plastik, Bioplastik, Glas oder Zigaretten. 65 Prozent der Leute wissen nicht, dass Biomüllbeutel nicht in die braune Tonne gehören. Darauf macht die Kampagne im norddeutschen Raum aufmerksam.

Irene Burow

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