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Storchenkücken in Eekholt zur Welt gekommen

Eekholt Storchenkücken in Eekholt zur Welt gekommen

Storchennachwuchs im Wildpark! Nur so groß wie eine halbe Faust sind diese kleinen Weißstörche. Das bleibt aber nicht lange so: Drei Monate wird der Nachwuchs gemeinsam von den Eltern aufgezogen, dabei müssen die Küken müssen alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden.

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Die Storchenkücen fressen zunächst nur Insekten und Würmer. Wenn ihr Schnabel groß genug ist, um Mäuse und Frösche zu schlucken, fliegen die Eltern auch die in ihrem Kropf heran.

Quelle: dpa

Eekholt. Die ersten Weißstörche des Jahres in Schleswig-Holstein sind im Wildpark Eekholt (Kreis Segeberg) geschlüpft. Die Kleinen sind zuerst nur so groß wie eine halbe Faust und wiegen 70 bis 80 Gramm. Doch das ändert sich schnell, denn Storchenküken haben einen riesigen Appetit, erklärte Storchenexperte André Rose. Die Küken müssen in den ersten Tagen alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden. Anfangs können sie mehr als ihr halbes Körpergewicht an Nahrung zu sich nehmen.

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Entsprechend hungrig sind die Kleinen: Die Küken müssen in den ersten Tagen alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden. Anfangs können sie mehr als ihr halbes Körpergewicht an Nahrung zu sich nehmen.

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Dabei fressen sie zunächst nur Insekten und Würmer. Wenn ihr Schnabel groß genug ist, um Mäuse und Frösche zu schlucken, fliegen die Eltern auch die in ihrem Kropf heran - abwechselnd, denn im ersten Monat bleibt immer ein erwachsener Storch am Nest und hält Wache. „Der Storch ist kein Jäger, sondern ein Sammler“, sagte Rose. Er fange seine Nahrung im Vorübergehen. „Störche reagieren auf kleinste Bewegungen und schnappen sofort zu.“

Der Storchennachwuchs habe nach sieben Wochen etwa die Größe der Eltern erreicht; zwei Wochen später beginnen die ersten Flugversuche. Mit drei Monaten sind die jungen Störche nicht mehr von ihren Eltern abhängig.

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In Schleswig-Holstein brüten jedes Jahr rund 220 Storchenpaare. Sie sind bei der Suche nach Futter auf Feuchtgebiete angewiesen. Bei der Nahrungsauswahl sind die Vögel nicht wählerisch. „Sie fressen alles, was sie ergattern können“, sagte Rose. So stehen auf ihrem Speiseplan neben kleinen Tieren wie Regenwürmern, Mäusen und Fröschen auch Fische. Und wenn sie nichts Frisches finden, begnügen sie sich auch mit Aas.

LN

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