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Segeberg Straßenausbau-Beiträge für Anliegerstraßen sind teurer
Lokales Segeberg Straßenausbau-Beiträge für Anliegerstraßen sind teurer
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20:41 12.04.2016

Im Dezember hatte die Stadtvertretung beschlossen, die beiden städtischen Straßen Lornsenstraße und Am Wiesengrund in neuartiger Weise umzugestalten:

„Shared Space“, zu deutsch: „Gemeinsam genutzter Raum“. Die Straßen sollen verkehrsberuhigt, unattraktiv für Durchgangsverkehr gemacht werden. Keine Bürgersteige mehr, keine Verkehrsschilder. Anders als bei einer Durchgangsstraße werden von Grundstückseigentümern hier aber für das Mehr an Wohnqualität auch höhere Ausbaubeiträge gefordert. Es müssen 85 Prozent der beitragsfähigen Kosten bezahlt werden, bei einer Durchgangsstraße wären es nur 65.

Nach offizieller Lesart sind Haupterschließungsstraßen „Straßen, die der Erschließung von Grundstücken und gleichzeitig dem Verkehr innerhalb von Baugebieten oder im Zusammenhang bebauten Ortsteilen dienen“. Anliegerstraßen sind hingegen „Straßen, die ausschließlich oder überwiegend der Erschließung der angrenzenden oder durch private Zuwegung mit ihnen verbundenen Grundstücken dienen“.

Für den Ausbau der Lornsenstraße hat die Verwaltung 717 420 Euro ausgerechnet. Der umlagefähige Aufwand beträgt 609 807 Euro. Am Wiesengrund sind es 205649 Euro, die umlagefähig sind. Die Gesamtkosten betragen 1,66 Millionen Euro, davon soll der Zweckverband Mittelzentrum 651000 Euro tragen, Energieversorger EWS ist mit über 52 000 Euro dabei.

LN

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