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Segeberg Straßensperrung: Hilfe kommt per Motorrad
Lokales Segeberg Straßensperrung: Hilfe kommt per Motorrad
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Rettungsassistent Lars Schlegelmilch (DRK-Motorradstaffel) vor der Baustelle: Wo sonst keiner durchkommt – er kommt durch. Quelle: hfr

„Bis zur Freigabe der Strecke sind wir im Einsatz“, erläutert Staffelmitglied Lars Schlegelmilch. Das Motorrad könne bei Bedarf von der Rettungsleitstelle Norderstedt sofort über einen Funkmeldeempfänger alarmiert werden. An Bord der geländegängigen Maschine befindet sich außer dem Notfallrucksack auch ein Automatischer-Extern-Defibrillator (AED). Das reiche für Notfälle von der Geburtshilfe bis zur Wiederbelebung.

Muss ein Patient dennoch transportiert werden, geht das Rote Kreuz davon aus, dass die Straße zur späteren Stunde wenigstens teilweise befahrbar sei. Sollte die Bundesstraße aber im Bedarfsfall wirklich überhaupt nicht zu passieren sein, werde die DRK-Bereitschaft Segeberg einen geländetauglichen Rettungswagen schicken. „Notfalls wird der Patient mit genügend Personal zu Fuß bis zur Ortsgrenze transportiert“, sagt Andreas Kalies vom Kreisverband.

Abrechnen kann das Rote Kreuz diesen Einsatz der Motorradstaffel laut DRK-Vorstand Stefan Gerke leider nicht: „Diese Leistungen werden ehrenamtlich erbracht. Anfallenden Kosten hierfür trägt der DRK-Kreisverband selbst.“

 ark

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