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Segeberg Suche nach neuen Übungsräumen geht weiter
Lokales Segeberg Suche nach neuen Übungsräumen geht weiter
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20:10 09.11.2017
Bad Segeberg

Die Theatergruppe Sebarger Speeldeel versucht seit Jahren feste Räume für die Lagerung ihres Equipments und Übungszwecke zu finden. Zwischen Oktober und Ende Dezember 2018 versucht die Laien-Schauspielgruppe nun in der Tribüne an der Rennkoppel unterzukommen. Derzeit probt das Ensemble in der zugigen „Janßen-Halle“, erläutert Sozialausschussvorsitzender Jens Lichte (SPD) bei der jüngsten Gremiumssitzung. Dort sei zwar viel Platz, „aber die frieren fürchterlich“. Die Suche nach geeigneten Räumen gestaltet sich schwierig. In der Mühle müsste die Bühne morgens auf- und abends abgebaut werden, das sei nicht machbar. Ob zukünftig im neuen Gebäude der Karl-May-Spiele im Gewerbegebiet Platz ist für die Speeldeel konnte noch nicht geklärt werden. Bleibt bisher nur die Tribüne. Seine Fraktion wolle die Sebarger Speeldeel unterstützen und ihnen gewähren, die Tribüne von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2018 kostenfrei zu überlassen, so Lichte.

Die CDU ist dagegen: „Die Tribüne ist der einzige Veranstaltungsraum, den auch Privatleute buchen können, um Feste zu feiern“, sagt Norbert Reher, CDU-Fraktionschef. Außerdem stehe klar in der Satzung, was die Nutzung der Tribüne kostet: 135 Euro am Tag. So sehr man der Speeldeel helfen wolle, die Tribüne für drei Monate „zu opfern“ halte er für die falsche Lösung. Ralf Schaffer vom BBS sieht die „Sperrung der Tribüne für den öffentlichen Verkehr“ ebenfalls kritisch. Zumal dies Begehrlichkeiten bei anderen Gruppen wecken könnte. „Mit welcher Berechtigung können wir dann Nein sagen?“

Man sollte jedoch prüfen, wie hoch die Auslastung des Raums zwischen Oktober und Dezember überhaupt ist. Dem stimmte Reher zu: „Wir brauchen Zahlen.“

Mit sieben zu vier Stimmen votierte der Ausschuss schließlich gegen den Vorschlag, der Schauspieltruppe die Tribüne zu überlassen. Die Stadtvertretung entscheidet darüber am 21. November.

nam

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