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Segeberg Südstadt-Bewohner trafen sich zu einer Ideenschmiede
Lokales Segeberg Südstadt-Bewohner trafen sich zu einer Ideenschmiede
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21:16 14.09.2013
Drei, denen die Südstadt am Herzen liegt: Ralf Schaffer, Traute Schiffgen und Petra Herrnbrodt-Schiefke. Quelle: Foto: Kronlage

Es kommt Bewegung in die Südstadt: Nach verschiedenen Veranstaltungen, initiiert durch die Stadt (wir berichteten), trafen sich Freitag Abend Einwohner zu einem Klönschnack. 15 Männer und Frauen setzten sich im Clubraum des Restaurants „Adria“ zu einer Ideenschmiede zusammen. Ralf Schaffer freute sich: „Mit so vielen haben wir gar nicht gerechnet.“ Das „wir“

bezog sich auf Ehefrau Ulrike, die mit anderen zusammen den Fotowettbewerb über die Südstadt organisiert hat. „In der nächsten Woche sucht die Jury die besten Bilder aus“, kündigte sie an. Die Fotos sollen dann in der Sparkasse ausgestellt werden. 200 Bilder waren eingegangen.

Unter den Gästen waren auch einige Südstadt-Bewohner mit öffentlicher Funktion, zum Beispiel Traute Schiffgen, früher Stadtvertreterin für diesen Bereich und heute noch im Seniorenbeirat, oder auch Streetworker Dennis Drick, der sich beispielsweise auch um die jüngst eröffnete Fahrradwerkstatt kümmert, mit dabei Brunhild Schuckardt, die humorvolle Gedichte verfasst und sich für Seniorenbelange auf kirchlicher Ebene einsetzt, und Marion Borsch, Leiterin des Sozialkaufhauses. Aber auch eine Mitarbeiterin des Nahkauf-Supermarktes gehörte zu Runde und sagte zu, Ideen und Vorschläge an ihren Chef weiter zu leiten.

Hat die Südstadt wirklich so ein schlechtes Image wie behauptet? Da gab es unterschiedliche Meinungen. „Vor zehn Jahren hatten wir dieses Image noch nicht“, hielt Brunhild Schuckardt fest. Andere stimmten ihr zu. „Die Medien sind schuld“, sagte eine andere. Doch einig war sich der Kreis, dass Aktionen durchaus gewünscht und förderlich für das Zusammenwachsen des Stadtteils seien. In diesem Zusammenhang kam massive Kritik auf sowohl an dem Begriff „Quartier“ Südstadt als auch an der Absicht der Stadt oder des eingeschalteten Planungsbüros in Berlin einen so genannten Quartiermeister einzusetzen. Womöglich komme dann ein Auswärtiger, der sich vor Ort gar nicht auskenne, befürchtete die Runde. Denn, wie Schaffer sagte, müsse die Stelle des Quartiermeisters europaweit ausgeschrieben werden. Das nächste Treffen der Südstadt-Runde ist für Mittwoch, 16. Oktober, 18 Uhr, ebenfalls im Restaurant Adria geplant. Es ist offen für alle, die ihren Stadtteil mitgestalten wollen. urs

LN

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