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Segeberg Sülfelder freuen sich: Kreis will die K 108 sanieren
Lokales Segeberg Sülfelder freuen sich: Kreis will die K 108 sanieren
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21:00 18.08.2015
Kein schöner Ortseingang, an dem gleich auf den maroden Zustand der Straße hingewiesen werden muss. Quelle: Fotos: Spreer
Sülfeld

Noch ist es nicht amtlich, aber auf dem besten Weg: Die Oldesloer Straße in Sülfeld, ein Sorgenkind der Gemeindevertreter und von Bürgermeister Karl-Heinz Wegner, soll saniert werden.

Wie Nils Petersen, im Kreis Segeberg für Kreisstraßen zuständig, auf LN-Anfrage sagte, werde derzeit geprüft, was an der Oldesloer Straße, das ist die Kreisstraße 108, konkret getan werden muss und wie hoch der Sanierungsaufwand ist. Vermessungsfachleute waren bereits vor Ort. Zudem sollen Bohrungen vorgenommen werden, um mehr über den Aufbau des Straßenkörpers und seinen Zustand zu erfahren. „Wir planen das im Moment“, bestätigte Petersen. Das letzte Wort habe aber der Kreistag, der sämtliche Infrastrukturmaßnahmen letztlich durch Haushaltsbeschluss absegnen müsse.

Er könne noch nicht sagen, wann mit den Bauarbeiten begonnen werden könnte — „in diesem Jahr jedenfalls nicht mehr“, so Petersen.

Zu viele Fragen seien noch ungeklärt, etwa „was müssen wir konkret machen, Vollausbau oder nicht, und was wird das kosten“. Das müsse zuerst festgelegt werden. Offen sei zudem, ob der Regenwasser- und der Schmutzwasserkanal auch saniert werden müssen. Dies sei allerdings keine Aufgabe des Kreises. Offen sei ebenfalls, ob die Bürgersteige gleich mitgemacht werden sollen. Aber dies wäre ohnehin Aufgabe der Gemeinde. Ob sich die Anlieger der Oldesloer Straße an den Baukosten beteiligen müssen, wisse er nicht, sagte Petersen. Das hänge davon ab, ob und was die Gemeinde vorhabe. Die könnte einen Teil ihrer Ausgaben auf die Anlieger umlegen — „wir als Kreis können das nicht“.

Im ersten Bauabschnitt würde die Straße vom Ortskern bis zur Brücke über die Norderbeste saniert — etwa 700 Meter. Ob und wie es dann weitergeht, das sei völlig ungeklärt. Eine kitzelige Aufgabe dürfte es werden, zu gewährleisten, dass sowohl die Schule als auch das Feuerwehrhaus jederzeit angefahren werden können. Denn dass die schmale Straße jeweils nur einspurig erneuert wird, das kann sich Petersen nicht so recht vorstellen. „Wenn wir bauen, dann volle Breite. Das ist ein Problem, das gelöst werden muss.“ Zu klären wäre dann beispielsweise, ob es andere Zufahrtmöglichkeiten gebe.

„Wenn wir die Straße bauen, dann volle Breite.“
Nils Petersen

Christian Spreer

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