Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg Sülfelds Gemeindearbeiter-Team: Drei Männer für vier Ortsteile
Lokales Segeberg Sülfelds Gemeindearbeiter-Team: Drei Männer für vier Ortsteile
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:17 14.08.2015
Hecken, Wege, Spielgeräte: Für Jochen Müller (v.l.), Björn Seidlitz und Michael Steenbock gibt es immer was zu tun. Quelle: Spreer

Das Trio ist wieder komplett: Nach halbjähriger Durststrecke haben die Sülfelder Gemeindearbeiter Michael Steenbock und Jochen Müller wieder personelle Verstärkung: Seit 1. August gehört Björn Seidlitz zu ihrem Team.

Steenbock, Gemeindearbeiter seit 18 Jahren, erklärt den LN gerade, was er und seine Kollegen derzeit tun, da kommt Björn Seidlitz mit den Worten „Hallo, ich bin der Neue“ hinzu. Gemeinsam mit dem Dritten im Bunde, Jochen Müller, der schon seit 30 Jahren Gemeindearbeiter ist, „bauen wir ein komplett neues Spielgerät hinter der alten Schule im Ortsteil Tönningstedt auf“.

Die Männer erledigen, was im Dorf anliegt. Nicht nur einen Spielplatz mit Rutsche und Turm „möblieren“. „Wir machen eigentlich alles“, sagt Steenbock (48). „Außer dem, was wir nicht können . .

.“ Dann werden Fachbetriebe hinzugezogen. An der technischen Ausrüstung hat das Team nichts zu meckern. Der kommunale Maschinenpark kann sich sehen lassen. „Unsere Chefs legen Wert darauf, dass wir gut arbeiten können.“ Das Einsatzgebiet der Männer ist riesig: Sülfeld, das aus vier Ortsteilen besteht, ist 26 Quadratkilometer groß.

Dass Seidlitz (40) nun dazu gehört, freut seine Kollegen. Die Monate zu Zweit seien echt hart gewesen, sagt Steenbock. Und Seidlitz freut sich, dass die Wahl auf ihn gefallen ist. Der gelernte Landmaschinenmechaniker, der im Ortsteil Borstel wohnt, war zuvor in Todesfelde beschäftigt. Seine neue Stelle ist „schön dicht bei“, sagt er schmunzelnd. Dass er mit Land- und Kommunalmaschinen umgehen kann, ist natürlich kein Manko. Einfluss auf die Besetzung der vakanten Stelle haben die „Altkollegen“ Steenbock und Müller (59) allerdings nicht gehabt. Wenn ein Maler eingestellt worden wäre, „dann hätten wir einen Maler als Kollegen gekriegt“, sagt Steenbock, der ebenfalls im Dorf wohnt. „Dann hätten wir den eingearbeitet und er hätte sich ‘reinfuchsen müssen.“

Was die drei Männer schätzen an ihrem Job: Sie sind ihr eigener Herr, ihnen schreibt keiner detailliert vor, was sie zu tun haben: „Das wissen wir eh am besten“, sagt Steenbock. Sofern alles erledigt ist, was im Dorf zu tun ist, sei ohnehin alles okay. Beschwerden seien eher selten. Und auch nicht immer berechtigt. Nervt sie das? „Nicht mehr“, heißt es. „Früher hat‘s mich gestört. Wir machen unsere Arbeit — und wenn sie mal drei Tage dauert, dann hat das auch seinen Grund“, versichert Steenbock. Man könne ja nicht in allen vier Ortsteilen ständig präsent sein.

„Wir machen eigentlich alles — außer dem, was wir nicht können.“
Michael Steenbock

Christian Spreer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Unter dem Motto „Ideen mit Herz — unsere Aktivregion gemeinsam gestalten“ lädt die Aktivregion Holsteins Herz zum Auftakt einer Projekt- und Ideenbörse in den zentralen Arbeitskreis ein.

14.08.2015

Drei Wehren mussten zum Einsatz ausrücken.

14.08.2015

Zwei Kirchenkreise — der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Altholstein und der evangelische-lutherische Kirchenkreis Plön-Segeberg — sowie die Stadt Norderstedt ...

14.08.2015
Anzeige