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Segeberg Sülfelds Haushalt: Allein 750000 Euro Schulkosten
Lokales Segeberg Sülfelds Haushalt: Allein 750000 Euro Schulkosten
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22:10 22.02.2016
Thomas Orlowski (ABS) stellte den Haushalt für 2016 vor. Quelle: spr

 Platz eins nehmen dabei die Schulkostenbeiträge und die Schulverbandsumlage ein: 750000 Euro werden dafür in diesem Jahr fällig.

Auf Platz zwei liegt der Kindergarten, in den die Gemeinde 300500 Euro „stecken“ muss. Die Unterhaltung der Gemeindestraßen erfordert nach Einschätzung der Fachleute 201600 Euro — und liegt damit auf Rang drei. Allein für die Sanierung der Oldesloer Straße rechnet man mit einem Gemeindeanteil von 19000 Euro. Der Bauhof wird 2016 rund 101500 Euro kosten — Platz vier. Der Haushalt ist einstimmig verabschiedet worden.

Ebenfalls einstimmig verlief ein Votum der Gemeindevertreter im Hinblick auf die Entschädigungssatzung für ehrenamtlich tätige Bürger. Nachdem die entsprechende Landesverordnung eine Erhöhung der Sätze um 7,7 Prozent ermöglicht hatte, stand das Thema auf der Agenda. Einstimmig haben die Gemeindevertreter für die Erhöhung der Bürgermeisterpauschale von 1164 auf 1254 Euro brutto gestimmt.

Schließlich sei das fast ein Fulltime-Job, meinte Thomas Ahnfeldt (CDU). Sich selbst halten die Politiker allerdings knapp. Obwohl sie sich ein etwas höheres Sitzungsgeld hätten zubilligen können, ließen sie es bei 25 Euro. So viel erhalten sie für jede Gemeindevertretersitzung.

Auf Antrag der CDU wurde beschlossen, auf dem Dorfanger einen Bouleplatz einzurichten. Die zentrale Lage sei dafür hervorragend geeignet, sagte Ahnfeldt. Die Kosten lägen bei maximal 2000 Euro.

Harald Becker (SPD) sprach sich dagegen aus. Beim Forschungszentrum gebe es bereits zwei Plätze, da sei nicht noch ein weiterer nötig. Außerdem sei die Ortswahl unsensibel gewählt. Denn ausgerechnet auf dem Dorfanger, wo früher ein Kinderspielplatz war, der auf Druck der CDU aufgelöst worden sei, nun für Erwachsene einen „Spielplatz“ zu schaffen, sei instinktlos. So argumentierte auch Thomas Orlowski (ABS). Auch er sei gegen diesen Standort, brachte dafür den Wischhof ins Gespräch. Mit neun Ja-, sechs Nein-Stimmen und einer Enthaltung wurde der CDU-Antrag angenommen.

spr

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