Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg Sventana-Schule: Garantiertes Abi am BBZ
Lokales Segeberg Sventana-Schule: Garantiertes Abi am BBZ
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:19 14.01.2016
Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: Dietrich Schwarz (Schulverband), Schulleiterin Bettina Becker, BBZ-Leiter Heinz Sandbrink sowie Landrat Jan Peter Schröder (v.l.). Quelle: Materne

60 bis 70 Prozent der Zehntklässler der Sventana-Schule in Bornhöved wollen nach dem mittleren Bildungsabschluss das Abitur machen. „Tendenz steigend“, sagt Schulleiterin Bettina Becker. Die Schule hat zwar keine eigene Oberstufe, trotzdem haben die Schüler nun die Garantie auf einen Platz am Berufsbildungszentrum in Bad Segeberg — bei entsprechenden Noten. Gestern wurde der Kooperationsvertrag von den Beteiligten unterschrieben.

Es ist die vierte Kooperation für das BBZ nach dem Schulzentrum Leezen, der Poul-Due-Jensen-Schule in Wahlstedt und der Gemeinschaftsschule am Seminarweg in Bad Segeberg. Eine fünfte Kooperation mit der Schule im Alsterland in Nahe bahne sich an, sagt BBZ-Leiter Heinz Sandbrink. Das Besondere sei, dass die Schüler am BBZ die allgemeine Hochschulreife in neun Jahren erwerben könnten und trotzdem eine Spezialisierung möglich sei. Schwerpunkte sind Gesundheit/Soziales, Wirtschaft und neu Umwelttechnik. Vergangenes Jahr konnte laut Sandbrink „überraschend“ eine vierte Klasse aufgemacht werden.

Landrat Jan Peter Schröder als Dienstherr des BBZ begrüßte die neue Kooperation mit der Sventana-Schule. „Man kann nicht in jeder Gemeinschaftsschule eine Oberstufe aufbauen.“ Doch leider sei das Fehlen der Abiturmöglichkeit an einer Einrichtung für Eltern häufig eine Entscheidung gegen eine Schule. Da seien Kooperationsverträge eine gute Alternative. Sie garantieren, wenn die Leistungen stimmen, einen Platz in der Oberstufe der Partnerschule, in dem Fall das BBZ.

Und gerade die Berufsbildenden Schulen seien nachgefragt bei den Sventana-Schülern, sagt Leiterin Becker. Der aktuelle zehnte Jahrgang, zwei Klassen mit je 28 Schülern, sei leistungsstark. Es sei also zu erwarten, dass viele von ihnen die allgemeine Hochschulreife erwerben wollen, die auch zum Studium an einer Universität berechtigt.

„Jeder Schüler, der will und kann, sollte das Abi machen“, sagt BBZ-Leiter Sandbrink. Ob damit letztlich ein Studium begonnen und beendet wird, sei dahingestellt. Doch die weiteren drei Jahre seien auch ein Reifeprozess. „Immerhin heißt es Hochschulreife“, so Sandbrink. Schließlich sei es auch möglich, mit dem Abitur noch eine Ausbildung zu beginnen. Dies sollte ein ganz normale Option für Schüler sein. Hohe Abbrecherquoten an Universitäten zeigten, dass ein Studium nicht für jeden der richtige Weg sei.

Als vierter unterschrieb Dietrich Schwarz als stellvertretender Schulverbandsleiter den Kooperationsvertrag. Der Schulverband hatte der Kooperation mit dem BBZ im Vorfeld zugestimmt. Weitere Kooperationen strebt die Schule mit den Berufsbildenden Schulen in Plön und Neumünster an.

nam

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ganze Einfamilienhäuser kommen ebenso in Frage wie möblierte Zimmer.

14.01.2016
Segeberg Rendsburg/Bad Segeberg - Ehrung für Ehrenamtler

Ministerin Alheit würdigt „Wellcome“-Helfer.

14.01.2016

Nach einem Herzinfarkt eines Tennisspielers im Mai fiel die Entscheidung, die automatischen Lebensretter anzuschaffen — Die Bedienung ist „idiotensicher“.

14.01.2016
Anzeige