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Segeberg Täter bedrohen Angestellte bei Raubüberfällen
Lokales Segeberg Täter bedrohen Angestellte bei Raubüberfällen
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14:16 19.01.2017
Nach den Raubüberfällen auf zwei Einkaufsmärkte hat die Polizei mit mehren Streifenwagen nach den Tätern gefahndet. Quelle: Carsten Rehder/dpa
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Zwei bewaffnete Raubüberfälle innerhalb einer Stunde: Am Mittwochabend wurden in Einkaufsmärkten in Kaltenkirchen und in Bad Bramstedt die Angestellten mit Waffen bedroht. Die Polizei sucht Zeugen.

Der erste Raub in Bad Bramstedt: 22-Jähriger mit Schusswaffe bedroht

Gegen 20.45 Uhr betrat ein bislang unbekannter Mann einen Getränkemarkt im Lohstücker Weg in Bad Bramstedt. Er bedrohte einen 22- jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte ihn auf, die Kasse zu öffnen.

Der Täter erlangte Bargeld im mittleren dreistelligen Bereich und flüchtete in Richtung des AKN-Bahnhofs. Der ungefähr 1,80 Meter große Täter mit schlanker Figur trug schwarze Schuhe mit hellen Streifen, eine graue Jogginghose und einen dunklen Kapuzenpullover, dessen Kapuze er über den Kopf und vor das Gesicht gezogen hatte. Er sprach fließend deutsch. Der Angestellte blieb bei der Tat unverletzt.

Raub in Kaltenkirchen: Täter mit Messer und Pfefferspray bewaffnet

In Kaltenkirchen, in der Straße Am Kretelmoor, betraten gegen 21.55 Uhr zwei vermummte Männer einen Einkaufsmarkt und bedrohten die beiden 23 und 35 Jahre alten Verkäuferinnen mit einem Messer. Das Duo ließ sich die Kasse öffnen und erbeutete hieraus einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Im weiteren Verlauf sprühten die Täter mit Pfefferspray in Richtung der einen Angestellten und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.

Beide Täter waren ungefähr 20 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß. Einer der Täter trug eine dunkle Sweatjacke, ein dunkles Käppi und ein dunkles Tuch, welches er vor sein Gesicht gezogen hatte. Sein Komplize trug eine dunkle Jacke, eine dunkle Mütze und ein weißes Tuch vor dem Gesicht. Beide Verkäuferinnen klagten nach der Tat über leichtes Kratzen im Hals, sie blieben soweit jedoch unverletzt.

Die Polizei leitete umgehend eine intensive Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein, welche jedoch ohne Erfolg verlief. Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen. Insbesondere Verkehrsteilnehmer und Passanten, die sich in den besagten Zeiträumen in unmittelbarer Nähe zu den entsprechenden Tatorten befunden haben, werden gebeten, etwaige Beobachtungen oder sonstige Auffälligkeiten bei der Polizei unter 04551/8840 zu melden.

ots

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