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Segeberg Talentsuche in der Schule: Wer darf zu Superstar Coco?
Lokales Segeberg Talentsuche in der Schule: Wer darf zu Superstar Coco?
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19:13 07.06.2016

. Der Superstar „Coco“ kommt in die Stadt. Die Nachricht verbreitet sich schnell unter den Schülern, und dann kommt auch noch Cocos Manager und verkündet, dass ein Vertreter der Schule Coco vor dem Konzert backstage treffen dürfe. Für die Direktorin steht fest, dass nur der/die Schüler/in mit den besten Noten dieses besondere Erlebnis verdient hat.

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Die „Dahlmannfinken“ führen unter der Leitung von Ruth Finken heute Abend das Musical über besondere Fähigkeiten und deren Beurteilung auf.

„Coco Superstar . . . unsere Schule steht Kopf!“ heißt das neue Musical, das die „Dahlmannfinken“, die Theatertruppe der Bad Segeberger Dahlmannschule, proben. Einige Einsätze sind noch ein wenig holprig. Aber vor allem muss noch an der Lautstärke gearbeitet werden. Gerade kommt von der Ton- und Lichttechnik ein „Lauter, wir hier hinten wollen euch doch auch verstehen“. Prompt wird lauter gesprochen, doch am Ende des Satzes verebbt die Stimme bei manchen Darstellern wieder. Da das Musikstück in der Schule spielt, können die Schüler mal in die Rollen von Direktorin, Hausmeister und Lehrerin schlüpfen und die andere Seite der Schule kennenlernen, erzählt Chorleiterin Ruth Irgit Finken.

Nur der Beste darf zu Coco – doch wer ist der/die Beste? In einer Art Casting-Show soll das ermittelt werden. Schnell haben sich verschiedene Gruppen gebildet: Naturwissenschaftler, Sportler, Sprachgenies und Künstler. Sie treten gegeneinander an, jeder findet sein Talent am bedeutendsten.

Doch sind die unterschiedlichen Talente überhaupt miteinander vergleichbar? Während sich die Sportcracks um das Workout von Coco Gedanken machen, stellen die Sprachprofis fest, dass Cocos Texte in der deutschen Fassung nicht mehr so spannend sind. Und die Biologieüberfliegerin überlegt sich, welche ökologischen Auswirkungen Cocos Auftritt haben könne. Nur die Künstler sind sich sicher, dass sie allein Coco wirklich gerecht werden können. Schließlich verstehe nur ein Künstler einen anderen. So viel Vernarrtheit in die eigenen Talente führt zu keinem Ergebnis, dafür aber zu einem furchtbaren Streit zwischen den Gruppen auf dem Schulhof. Nur drei Einzelgänger beteiligen sich nicht. Sie werden nicht wahrgenommen; sie fallen nicht auf, weil sie keine besonderen Talente haben und einfach nur sie selbst sein wollen. Eine ist Streitschlichterin und sorgt wieder für Frieden auf dem Schulhof. Darf sie zu Coco? Letztlich soll das Los entscheiden, wer Coco trifft. Und über dem ganzen Hin und Her haben Schüler und Lehrer den Geburtstag von Hausmeister Müller vergessen.

Die Finken singen wieder

Seit Januar proben die „Dahlmannfinken“ das Musical „Coco Superstar . . . und unsere Schule steht Kopf!“. Die Gesamtleitung hat Ruth Irgit Finken, Rosemarie Wendler führt Regie, Kunstlehrer Karsten Albrecht hat mit Achtklässlern Bühnenbild und Requisiten gestaltet.

Heute und Freitag, 10. Juni, wird das Musical ab 19.30 Uhr in der Aula zu hören sein, der Eintritt ist frei. sd

Silvie Domann

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