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Segeberg Tiefbau im Turbo-Tempo
Lokales Segeberg Tiefbau im Turbo-Tempo
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21:16 28.04.2016
Hier, am Point of Presence (PoP), ist der zentrale Zugangspunkt zum Internet. Der PoP ist der ganze Stolz von Hacko Brcvak (von links), Hartmut Faber und Michael Kleindienst. Quelle: Spreer

Hartmut Faber, Bürgermeister von Bark, singt das Hohelied auf die Firma MIH aus Münster. Sie habe als Generalunternehmer der Deutschen Glasfaser, die für schnelles Internet in den drei Ortsteilen sorgt, unglaublich schnell und zuverlässig gearbeitet. Am Mittwoch waren die LN bei der Bauabnahme dabei.

Faber, der bester Laune war, hat schwere Zeiten hinter sich. Denn anfangs wollten seine Barker nicht so recht auf den „Glasfaserzug“ aufspringen. Die vorgegebene Mindestquote von 40 Prozent aller Haushalte schien unmöglich zu realisieren zu sein. Die Multiplikatoren hätten sich den Mund fusselig geredet, um Anschlussnehmer gewinnen zu können. Das ist jetzt alles Schnee von gestern: „Wir haben jetzt über 50 Prozent aller Haushalte angeschlossen“, freut sich der Vorsitzende des Bau- und Wegeausschusses, Michael Kleindienst.

Mehr noch: „Wir haben die Kabel so verlegt, dass 512 Wohnungen im Ort kurzfristig angeschlossen werden können. 274 haben bereits die Verträge unterschrieben und sind von uns angeschlossen worden“, sagt der Geschäftsführer des Generalunternehmens der Deutschen Glasfaser, Hacko Brcvak. Obwohl die Tiefbauarbeiten fertiggestellt und von der Gemeinde abgenommen wurden, könnten Nachzügler sich noch einen Anschluss bis zum 15. Mai kostenlos sichern, versichert Brcvak. Danach koste ein Anschluss rund 860 Euro, sagt Bürgermeister Faber. Ab Ende Juni würden die Haushalte mit 100 oder 200 Mbit surfen können.

Er habe nie gedacht, dass die Tiefbauer so schnell sein würden, er habe sogar um ein Grillfest mit Brcvak gewettet, meinte Faber am Mittwoch. Jetzt muss er wohl an den Einkauf von Würstchen denken.

Faber: „Die Firma hat erst vor acht Wochen hier angefangen. Nun ist praktisch alles fertig. Für das Ausheben eines 1700 Meter langen und 60 Zentimeter tiefen Grabens durch die Barker Heide haben die Männer gerade mal zwei Tage gebraucht.“ Und was Kleindienst Respekt abnötigte ist, dass 1300 Meter Fußweg an der Segeberger Straße in Bark sozusagen nebenbei (der Auftrag kam später hinzu) „mal eben neu gepflastert wurde“. Und dann noch früher als vereinbart fertig zu werden, das sei eine Super-Leistung der Firma.

Von Christian Spreer

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