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Segeberg Tierschutzverein erhielt fristlose Kündigung
Lokales Segeberg Tierschutzverein erhielt fristlose Kündigung
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20:27 05.11.2013

„Bitte sprechen Sie uns keine Nachricht auf den Anrufbeantworter . . .“ heißt es auf dem Gerät des Vereins Tierschutz Westerwohld. Jemanden vom Verein, der das Henstedt-Ulzburger Tierheim betreibt, ans Telefon zu bekommen, ist ohnehin Glückssache — gestern werden es viele Pressevertreter versucht haben. Denn Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause hatte tags zuvor in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des „Zweckverbandes Fundtiere Segeberg-West“ dem Verein eine doppelte Kündigung ausgesprochen. Erstens wurde „mit sofortiger Wirkung“ der Fundtiervertrag gekündigt und zweitens der Mietvertrag. Gleichzeitig wurde der Verein aufgefordert, „das Tierheim unverzüglich zu räumen und mitsamt der Schlüssel in vertragsgemäßem Zustand zurückzugeben“. Dass die Tiere infolgedessen nicht ohne Betreuung sein würden, dafür würden Mitarbeiter der Verwaltung sorgen, schrieb Krause. Damit hat der Streit, der seit langem im Verein sowie zwischen dem Zweckverband und der Vereinsführung herrscht, seinen Höhepunkt erreicht. Aber auch sein Ende?

Wie Zweckverbandsgeschäftsführer Joachim Gädig den LN sagte, sei die außerordentliche Kündigung per Fax und Einschreiben zugestellt worden. Eine Reaktion der Vereinsspitze habe es noch nicht gegeben.

Nicht auszuschließen sei, dass die Tierheimleiterin und ihr Stellvertreter Rechtsmittel einlegen werden. Davon gehe er aus.

Derzeit würden die Tiere im Heim noch vom Tierschutzverein versorgt. Überwiegend seien es Katzen und Hunde. Sollte die Vereinsspitze der fristlosen Kündigung tatsächlich nachkommen, sei die Versorgung der Tiere durch die Verwaltung und von ihr beauftragter Personen gewährleistet. Für die dauerhafte Versorgung würde man Menschen oder Organisationen „mit entsprechender Sachkunde“

engagieren — ob auf haupt-, neben- oder ehrenamtlicher Basis sei noch nicht geklärt.

Christian Spreer

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