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Segeberg Tierseuchen: Kreis bittet um Hilfe
Lokales Segeberg Tierseuchen: Kreis bittet um Hilfe
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21:27 28.09.2017

Das zuständige Ministerium in Kiel und die Veterinärverwaltung im Kreis Segeberg fordern Jäger dazu auf, bei der Probenentnahme verendeter Tiere zu helfen. Beim Schwarzwild seien Blutproben von gesund erlegten Tieren und Organproben von auffälligen Wildschweinen wichtig. Die Ergebnisse könnten frühzeitig über einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest informieren. Speziell hierfür hat das Ministerium auf seiner Homepage ein Merkblatt zur Probennahme für die Jäger entwickelt: www.schleswigholstein.de/DE/Fachinhalte/T/tiergesundheit/afrikanischeSchweinepest.html.

Pünktlich mit dem Vogelzug, der bereits begonnen hat, könnte auch die Klassische Geflügelpest wieder Einzug ins Kreisgebiet halten. Besonders wichtig sei laut Behörde nach wie vor der Schutz von rund einer Million Stück Nutzgeflügel. Eine vorbeugende Maßnahme sei das aktive Wildvogel-Monitoring. Dabei werde bei mindestens 25 Wildvögeln im Kreis eine Probe genommen. Dies geschieht mit dem sogenannten kombinierten Rachen- und Kloakentupfer. Diese Tupfer werden dann im Landeslabor Neumünster untersucht.

Auch Bürger können die Behörden unterstützen und dem Veterinäramt tote Tiere wie Gänse, Enten, Greifvögel, Fasane und Reiher melden. Über das sogenannte Totfund-Kataster können sie darüber hinaus mit dem Smartphone die Fundorte von verendeten Säugetieren und Vögeln über eine entsprechende App erfassen und melden. Nähere Informationen sind auf der Seite www.wildtier-kataster.unikiel.de/pages/projekte/totfund-kataster.php zu finden.

Informationen zu Tierseuchen gibt es außerdem beim Veterinäramt des Kreises Segeberg unter ☎ 04551/951337 oder per E-Mail an veterinaer@kreis-se.de.

LN

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