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Segeberg Todesfeldes TSF-W ist offiziell im Dienst
Lokales Segeberg Todesfeldes TSF-W ist offiziell im Dienst
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20:23 25.04.2015
Bürgermeister Mathias Warn (l.) überreichte einen symbolischen Fahrzeugschlüssel an Gemeindewehrführer Marco Wrage. Quelle: Domann
Todesfelde

Fast 50 Jahre ist es her, dass die Gemeinde Todesfelde ein neues Feuerwehrfahrzeug in den Betrieb genommen hat. Gestern wiederholte sich das besondere Ereignis. War es 1966 ein roter Opel-Blitz gewesen, wurde nun ein Tragkraftspritzenfahrzeug/Wasser (TSF-W) an die Freiwillige Feuerwehr Todesfelde übergeben. Während der offiziellen Einweihungsfeier überreichte Bürgermeister Mathias Warn symbolisch einen Schlüssel an Gemeindewehrführer Marco Wrage. Für ihn sei die Übergabe ein großes Ereignis und eine sehr angenehme Aufgabe, so Warn, er könne dabei sein, wenn etwas Neues seine Fahrt aufnehme.

Dank der ehemaligen Gemeindevertreter, die in den vergangenen zehn Jahren Rücklagen für ein neues Fahrzeug gebildet hatten, sei die Gemeinde finanziell gut aufgestellt gewesen. 1984 hatten sich Gemeinde und Feuerwehr für ein zehn Jahre altes Fahrzeug, ein LF8 entschieden. Das wäre nun nicht mehr durch den Tüv gekommen, sodass eine Lösung gefunden werden musste. 137000 Euro kostet das neue Fahrzeug, ein Zuschuss von der Feuerschutzkasse von 25 Prozent ist möglich.

Das Auto wurde mit einer neuen Tragkraftspritze ausgestattet und führt 500 Liter Wasser an Bord. Eine übersichtlichere Anordnung sorgt für einen einfacheren Zugriff auf die Geräte und somit zu einem schnelleren Arbeiten. Ein Automatikgetriebe ermöglicht ein sicheres Fahren. Außerdem erleichtert mehr Beleuchtung das Löschen im Dunkeln. Den ersten Einsatz hat das neue Fahrzeug bereits hinter sich:

Großfeuer in Stuvenborn. Ein Strohlager hatte Ende März Feuer gefangen, Todesfelder Feuerwehrleute halfen mit, die 170 Strohballen zu löschen.

„Gestern wurde der letzte Geldbetrag überwiesen“, betonte Warn. Er sei überrascht gewesen von dem Aufwand der Beschaffung. „Hätten wir das gewusst, hätten wir uns um einen gebrauchten Wagen bemüht“, sagte Wrage. Europaweit habe man ausschreiben müssen, der Vorgang sei sehr zeit- und arbeitsaufwendig gewesen. Diverse Treffen seien nötig gewesen, um das TSF-W den Anforderungen der Wehr anzupassen.

Auch die Abnahme durch den Kreisfeuerwehrverband war nicht ganz reibungslos. „Die Problematik mit dem begehbaren Dach ist nun geregelt. Ich habe die mündliche Zusage vom Kreiswehrführer, dass die Abnahme erfolgt“, betonte Wrage. Damit sei auch der Zuschuss von 25000 Euro gesichert.

Wrage dankte der Gemeindevertretung und seinen Kameraden. Ihn und seinen Stellvertreter Heico Clasen mache es stolz, solche eine motivierte Truppe zu führen.

sd

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