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Segeberg Todesfeldes zehn Thesen
Lokales Segeberg Todesfeldes zehn Thesen
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20:27 17.05.2017
Kirchenvorstandsvorsitzender Holger Neitz alias Martin Luther will Thesen an die Todesfelder Kirchentür schlagen.

95 Thesen hatte der Augustiner-Mönch Martin Luther im Herbst 1517 an die Wittenberger Kirche geschlagen. Darin kritisierte er vor allem den Ablasshandel der katholischen Kirche, galt doch das Motto „Die Münze in dem Kasten klingt, der Seele aus dem Fegefeuer springt“. Mit seinen Ideen löste Luther die Reformation aus. Doch was bedeutet heute evangelischen Christen die Kirche, was ist für sie heute Reformation?

Todesfeldes Gemeindeglieder haben darüber nachgedacht und zehn Thesen entwickelt. Diese wurden am Sonntag vom Kirchenvorstandsvorsitzenden Holger Neitz alias Martin Luther an die Todesfelder Kirchentür geschlagen. Darunter Forderungen wie die, dass Pastorwen eine gute liturgische Ausbildung bekommen, alte Werte wach zu halten und neue Ideen zu entwickeln, um als Kirche im Blickfeld der Öffentlichkeit zu bleiben.

Im anschließenden Gottesdienst, musikalisch begleitet von der Kantorei unter der Leitung von Renate Stahnke, zeichneten Pastorin Manuela Zschaubitz und Neitz einige Stationen aus dem Leben des Reformators nach. Neitz rezitierte einige von Luthers Thesen und die Pastorin schlug anschließend die Brücke zur Gegenwart. „Was bedeutet Reformation für mich, wo kann ich mich der Kirche anschließen, wo besteht Diskussionsbedarf?“, fragte Zschaubitz in die Runde. Antworten waren unter anderem: Festigung im Glauben und das Verständnis dafür, Gemeinsamkeit, Bildung (denn Luther prägte unsere Sprache), Dankbarkeit und Liebe als das höchste Gesetz zu betrachten. Die Pastorin versprach diese Gedanken mit ins Gemeindeleben einfließen zu lassen.

sd

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