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Torben Heyl neuer Vorsitzender der Kreissportjugend

Norderstedt/Segeberg Torben Heyl neuer Vorsitzender der Kreissportjugend

„Das war mit Stefan Kroeger immer ein freundschaftliches und harmonisches Verhältnis. KSV-Vize Christian Detlof

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Torben Heyl (v. l.) ist der neue Vorsitzende der Kreissportjugend Segeberg. Stefanie Teske ist seine Stellvertreterin. Lutz Wrobel und Nina Blümel wurden auf der Vollversammlung in Norderstedt zu Beisitzern gewählt. FOTOS: FUCHS

Norderstedt. . Ringtausch im Vorstand der Kreissportjugend Segeberg. Weil ihr langjähriger Vorsitzender Stefan Kroeger vor einem Monat unerwartet verstarb, musste die Jugendorganisation des Kreissportverbandes (KSV), die 30000 Kinder und Jugendliche in 215 Vereinen vertritt, jetzt einen Nachfolger wählen.

 

LN-Bild

War überraschend verstorben: Sportjugend-Chef Stefan Kroeger.

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In den Räumen von TuRa Harksheide wählten die anwesenden 16 stimmberechtigten Mitglieder von zwölf Vereinen auf der Jugendvollversammlung Kroegers bisherigen Stellvertreter Torben Heyl (41) vom 1. SC Norderstedt in dieses Amt. Zur zweiten Vorsitzenden rückte die bisherige Beisitzerin Stefanie Teske (22) vom SV Henstedt-Ulzburg auf. Auch deren Vereinskameradin Nina Blümel (22) wurde im Vorstand für zwei weitere Jahre bestätigt. Für den ausscheidenden Holger Marohn ist jetzt Lutz Wrobel (63), Jugendwart der Norderstedter Schützengemeinschaft, in den Vorstand der Kreissportjugend neu gewählt worden.

Damit fehlt der Sportjugend zwar nach wie vor ein fünftes Vorstandsmitglied. Christian Detlof vom SV Schmalensee, der als zweiter Vorsitzender des Kreissportverbandes die Vorstandswahlen leitete, sah darin aber kein Problem. „Im Laufe des Jahres kann noch ein weiteres Vorstandsmitglied kooptiert und für die Arbeit gewonnen werden.“

Die Versammlung begann mit einer Gedenkminute für den verstorbenen Vorsitzenden Kroeger, der erst im Juni beim KSV-Verbandstag in Norderstedt mit der Goldenen Ehrennadel für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für den Verbandssport ausgezeichnet worden war. „Die traurige Nachricht von Stefans Tod hat uns vollkommen unerwartet getroffen. Das war ein schwerer Schlag für uns“, sagte Heyl. Kroeger, der seit 1999 die Geschicke der Kreissportjugend geleitet hatte, habe den Verband aus unruhigem Fahrwasser und vielen Vorstandswechseln zu Stabilität und Verlässlichkeit geführt, würdigte Heyl die Arbeit seines Kollegen, mit dem er acht Jahre lang eng im Vorstand zusammengearbeitet hatte. „Wir werden in seinem Sinne weitermachen.“ Auch KSV-Vizechef Detlof lobte die gute Verbandsarbeit des Verstorbenen. „Das war mit Stefan Kroeger immer ein sehr freundschaftliches und harmonisches Verhältnis zwischen der Jugendabteilung und dem Kreissportverband. Wir trauern mit euch und sind an eurer Seite.“

Für ihre tolle Jugendarbeit wurden die beiden Vereine TuS StuSie (Stuvenborn und Sievershütten, 620 Mitglieder) und der FFC Kaltenkirchen (630 Mitglieder) mit Urkunden ausgezeichnet. Die 18 Jahre junge Marie Steenbuck habe sich als Leiterin des Eltern-Kind-Turnens für den TuS StuSie verdient gemacht. Und Petra Radtke und Marc Dominique Krampitz organisieren mit großem Engagement seit zwei Jahren die Ferienfahrten an die Ostsee, an der im Sommer 64 Kinder und Jugendliche aus Kaltenkirchen teilnahmen.

Für den Kreis stellte der erste stellvertretende Kreispräsident Peter Säker (SPD) die wichtige Arbeit der Sportjugend heraus. „Die Sportjugend ist eine tragende Säule bei der Integration von Flüchtlingen.“ Der Segeberger Kreistag erkenne diese wichtige Aufgabe an, indem er gerade die Zuschüsse von rund einer halben Million Euro im Jahr an den KSV etwas angehoben habe.

Dietmar Rolf von der Landessportjugend, die zurzeit 384000 Mitglieder in Schleswig-Holstein vertritt, warb für die Freiwilligendienste und die zertifizierten Betreuungs-Kitas. „Es ist nicht leicht, junge Menschen für diese Verbandsarbeit zu gewinnen.“ Darum müssten die Vereine „die Jugend wieder mehr für den Sport begeistern“, appellierte Andrea Mordhorst vom gastgebenden Verein TuRa Harksheide. Der neue Kreissportjugendchef Heyl ist sich dieser schweren Aufgabe bewusst. „Die Jugendlichen haben heute durch die Ganztagsbeschulung viel weniger Freizeit. Darum werden wir künftig ehrenamtliches Engagement noch intensiver begleiten und würdigen.“

Burkhard Fuchs

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