Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg Trappenkamp ist auf Wachstumskurs
Lokales Segeberg Trappenkamp ist auf Wachstumskurs
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:00 15.01.2018
Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille (Mitte) freute sich über den Besuch von Kreispräsident Winfried Zylka und seiner Frau Sabine. Zylka ermunterte die Trappenkamper, am 6. Mai wählen zu gehen und sich selbst als Kandidaten zu engagieren. Quelle: Fotos: P. Dreu
Anzeige
Trappenkamp

„Seit vielen Monaten werden die mit der Deutschen Post AG versandten Briefe nur noch unregelmäßig ausgetragen. Aufgrund einer einstimmigen Beschlussfassung unserer Gemeindevertretung habe ich daher die als Aufsichtsbehörde zuständige Bundesnetzagentur angeschrieben und mich über die Schlechtleistung beschwert“, sagte Harald Krille gleich nach der Begrüßung. Damit niemand daraus falsche Schlüsse ziehe: „Die Gemeinde macht nicht den Postzustellern einen Vorwurf. Es ist die Deutsche Post, die die Personalstellen immer weiter ausdünnt.“

Dass Trappenkamp immer einen Tick anders ist, zeigte der Neujahrsempfang: Mehr als 200 Gäste kamen zur Feier der Gemeinde. Statt klassischer Musik erlebten sie hochkarätige Bluesmusiker und applaudierten ihrem Bürgermeister, der einen blauen Brief an die gelbe Post geschrieben hat.

Krille zeigte sich mächtig stolz auf das, was Trappenkamp im vergangenen Jahr geleistet und auf den Weg gebracht habe. Ein besonderes Highlight seien die NDR-Stadtwette und der Gewinn der Schlusswette gewesen. 1500 Trappenkamper hätten den freien Eintritt für den Hansapark genutzt.

Begeistert ist der Bürgermeister zudem von den Leistungen der Trappenkamper Jugend. Dabei nannte er das von Kindern und Jugendlichen erarbeitete Bühnenstück „Fluchtpunkte“, das bei einem bundesweiten Wettbewerb ausgezeichnet wurde. Lob und Anerkennung gab es zudem für die sechs Schülerinnen der Richard-Hallmann-Schule, die für die Entwicklung einer App zu einer Auszeichnung ins Berliner Wirtschaftsministerium eingeladen waren. Nach dem Umzug des Jugendzentrums würde Krille die ehemalige Kommandantur des Sperrwaffenarsenals gerne sanieren und zu einem Kultur- und Bildungszentrum ausbauen, das ebenfalls von den jüngsten Trappenkampern der Familiengemeinde genutzt werden könnte. Ein bautechnisches Gutachten habe bestätigt, dass der Erhalt des Gebäudes durchaus wirtschaftlich sei.

Dass Trappenkamp weiter auf Wachstumskurs ist, zeigt die große Nachfrage nach Baugrundstücken. Von den 40 Bauplätzen auf dem ehemaligen Hotelgrundstück seien bereits 36 verkauft oder reserviert.

Mehr Unternehmen soll zudem das neue Gewerbegebiet östlich des Katenlandweges nach Trappenkamp locken. Die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm mit rund zehn Millionen Euro biete zudem Möglichkeiten, die Ortsmitte zu modernisieren.

„Sie haben es richtig gemacht“, lobte Finnlands Honorarkonsul und Holz-Unternehmer Bernd Jorkisch die Trappenkamper Gemeindevertretung, die bei ihren Entscheidungen an die Wirtschaft gedacht habe.

Der Ostseeraum sei Zukunftsregion. Dafür jedoch sei wichtig: „Erteilen Sie Separatisten eine Absage, die einen anderen Weg gehen wollen als Europa.“ Kreispräsident Winfried Zylka richtete an die Trappenkamper nicht nur den Appell, am 6. Mai ihre Stimme zur Kommunalwahl abzugeben, sondern: „Man kann auch noch kandidieren. Alle, die das tun, sollten wir unterstützen.“

Bevor sich die Gäste auf das von Gastwirt Werner Bock kreierte Büfett stürzen konnten, ließen Georg Schröter (Piano) und Mundharmonika-Spieler Marc Breitfelder, die 2014 auf dem Bluesfestival in Memphis als erste Deutsche eine Goldmedaille gewannen, „Sugar Mama“ hochleben. Unterstützt wurden sie von den Trappenkamper VHS-Lehrern Wolfgang Meis (Gitarre) und Dirk Lesemann (Drums).

Von Petra Dreu

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Fremdenverkehrsverein und Dehoga werben.

15.01.2018

Der Winterdienst im Kreis ist lange startklar: 2000 Tonnen Salz liegen bereit. Doch der Schnee lässt weiter auf sich warten. Kaum mehr als eine Handvoll Einsätze hat es bisher gegeben. Das heißt aber nicht, dass die WZV-Mitarbeiter weniger zu tun haben.

15.01.2018

Die Kreismusikschule Segeberg bietet an unterschiedlichen Orten Taiko-Trommeln an. Das ist eine japanische Form des Trommelns, die Musik, Sport und Lebensfreude in einem ist und traditionelle Elemente mit moderner Fitness vereint. Am 28. Januar beginnt ein Kursus in Trappenkamp.

15.01.2018
Anzeige