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Segeberg Trappenkamp kauft Grundstück für neues Feuerwehrhaus
Lokales Segeberg Trappenkamp kauft Grundstück für neues Feuerwehrhaus
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20:13 15.08.2016
Nur einen Steinwurf vom derzeitigen Feuerwehrhaus entfernt, soll auf diesem Grundstück an der Hermannstädter Straße die neue Feuerwehrzentrale Trappenkamps entstehen. Der Kauf ist beschlossene Sache.

Ein Standort für das neue Feuerwehrhaus in Trappenkamp ist gefunden. Die Gemeinde kauft dafür ein Grundstück an der Hermannstädter Straße von der Firma Hanse Bioenergie. Das hat die Gemeindevertretung jüngst in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen, wie Bürgermeister Harald Krille (SPD) hinterher mitteilte. Über den Grundstückspreis sei man sich mit dem Unternehmen einig, nun müsse der Kaufvertrag nur noch notariell beurkundet werden. Über den Kaufpreis schweigt Krille, aber: „Es wird auf alle Fälle teurer als eine Erbpacht.“

Die Überlassung des etwa 4600 Quadratmeter großen Grundstücks per Erbpacht war die favorisierte Variante der SPD gewesen. Doch die Wählergemeinschaft Trappenkamper Bürgerinteresse (Trabi) hatte Bedenken angemeldet. Zu unsicher erschien diese Variante in Bezug auf den teuren Neubau etwa im Fall der Insolvenz des Flächen-Eigentümers. Auch befürchten die Trabis, die Fläche könnte zu klein sein für die Ausbaupläne. „Aber die Feuerwehr hat sich diesen Standort ausgesucht“, sagt Krille. Sie würden schon wissen, was sie brauchen.

Die Freiwillige Feuerwehr in Trappenkamp braucht ein neues Gerätehaus. Bereits jetzt drängen sich fünf Fahrzeuge auf nur vier Stellplätzen im bestehenden Gebäude am Ostlandplatz. Separate Umkleideräume, wie sie inzwischen vorgeschrieben sind, gibt es nicht. Zudem soll womöglich noch ein Fahrzeug angeschafft werden. Zuletzt gab es große Diskussionen zwischen den beiden Fraktionen um den neuen Standort. Der schien bereits gefunden, als die Trabis im April mit einer zufälligen Mehrheit im Gemeinderat eine Entscheidung verhinderten, denn sie favorisierten das sogenannte Hexeneck als neuen Sitz der Wehr. Das Grundstück befindet sich in Gemeindeeigentum, es ist allerdings dicht mit Bäumen bepflanzt. Zudem müsste die Zufahrt über die K 52 erfolgen – problematisch, befand Wehrchef Marco Dorwo. Er zweifelte an, ob es dafür überhaupt eine Genehmigung geben würde. Doch seine Bedenken blieben teilweise ungehört, Dorwo äußerte offen sein Unverständnis – offenbar hatte es in der Trabi-Fraktion Kommunikationsprobleme gegeben, die Informationen des Wehrchefs wurden nicht weitergereicht.

Knapp sechs Wochen später wurde der Beschluss von der SPD-Mehrheit einkassiert. Nun mit Verspätung dann offensichtlich die Einigung. Jetzt kann mit den Planungen für das neue Gebäude begonnen werden. Auf das alte Feuerwehrgebäude lauern schon jetzt die Jugendlichen. Geplant ist, es anschließend als Jugendzentrum zu nutzen.

Nadine Materne

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