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Segeberg Trödel war der Renner auf dem Stadtfest
Lokales Segeberg Trödel war der Renner auf dem Stadtfest
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22:18 02.09.2013
Die orangeroten Emailletöpfe hatten das Interesse von Ingrid Voss-Nemitz aus Mözen geweckt, die bereits eine Milchkanne für ihre Bauerndiele auf dem Segeberger Flohmarkt gefunden hatte. Quelle: Fotos: Petra Dreu

Auf dem Stadtfest wurde vor allem eines deutlich: Die Segeberger sind Schnäppchenjäger. Bereits am frühen Sonntagmorgen waren die Fußgängerzone und der Seminarweg voller Menschen, die auf der Suche nach Altem, Schönem, Nützlichem und vor allem Günstigem waren.

Porzellan und Gläser aus Haushaltsauflösungen, Bekleidung für Kinder und Erwachsene, Spielzeug und sogar Taucheranzüge gab es auf dem Flohmarkt, ohne den das Stadtfest nicht das Stadtfest wäre. Stolz auf eine alte Milchkanne war Ingrid Voss-Nemitz. „Die passt genau in unsere Bauerndiele“, freute sie sich. Andere wiederum setzten zuerst auf den ökumenischen Gottesdienst, den die evangelische Kirche ausrichtet hatte. Das Thema der Predigt passte: „Gott auf dem Stadtfest“. Eine weitere Besonderheit war die Musik: Statt Kirchenorgel spielten Frank und Loretta Bonkowski zusammen mit Friederike Dreessen und Kirchenmusiker Jan Simowitsch am Schlagzeug den Rock/ Pop-Klassiker „Come together“. Im Publikum saß zudem der neue Propst Daniel Havemann.

Bis auf ein paar kleine Schauer hatte auch das Wetter an den drei Stadtfesttagen mitgespielt und für eine volle Innenstadt gesorgt. Das Musikprogramm passte, die Stimmung war gut und auch die Polizei hatte keine großen Beanstandungen zu vermelden. Lediglich ein paar leichte Körperverletzungen unter Alkoholeinfluss habe es gegeben.

Der Renner waren an allen drei Tagen die Lose des Lions-Clubs, schließlich gab es mit Laptops, Strandkorb und Tablet-PC gleich mehrere Hauptpreise zu gewinnen. Riesengroß war die Freude bei Erika Steenbuck aus Bad Segeberg. Sie gewann den nagelneuen „VW Up“, der für viele Besucher Anreiz gewesen war, sein Glück im Lostopf zu suchen.

Ansonsten war es wie immer: Einzelne Geschäftsleute beschwerten sich, weil Stände vor ihren Schaufenstern standen und Überfahrbrücken für die verlegten Kabel und Wasserschläuche gab es wie immer zu wenig. Lutz Frank von der Stadtfest AG hatte für das Gemecker kein Verständnis: „Die Geschäftsleute sollten das Stadtfest als Chance sehen und uns unterstützen. Jeder eigene Beitrag ist uns dabei willkommen. Leider beschweren sich einige nur, anstatt konstruktiv etwas zum Gelingen des Festes beizutragen.“ Dafür aber gab es viel Lob von den Besuchern und das zählt.

Petra Dreu

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