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Segeberg Turmbau und Verführung durch eine Praline
Lokales Segeberg Turmbau und Verführung durch eine Praline
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23:15 06.09.2013
Gruppenarbeit gehörte mit zu den Azubi-Tagen der Wahlstedter Firma Arko. 40 Auszubildende aller Lehrjahre trafen sich in der Bad Segeberger Jugendherberge und bauten Türme aus Kartons. Quelle: Foto: Domann

„Guten Morgen, Sie bringen die Sonne mit, mit welcher Praline darf ich Sie heute verführen?“ Diese Begrüßung fällt auf und soll die üblichen Varianten wie „Hallo, wie kann ich Ihnen helfen“ ersetzen. Emotionaler Verkauf heißt diese Art des Anbietens und gehörte mit zu den Inhalten der Arko-Azubi-Tage, die heute zuende gehen. Drei Tage lang haben sich Auszubildende über das Unternehmen und die Ausbildung informiert. „Am Donnerstag haben wir mit den Azubis im ersten Lehrjahr eine Betriebsführung gemacht“, sagte Sandra Wittorf, Personalentwicklungsreferentin und Ausbildungsleiterin bei Arko. Außerdem gab es eine Schulung zum Thema „Zusammen die Ausbildung meistern“. Es wurde über Erwartungen, Ziele und Wünsche gesprochen, aber die jungen Menschen bekamen auch Tipps für eine erfolgreiche Ausbildungszeit. „Und heute waren wir mit allen 40 Auszubildenden bei einem Gebäcklieferanten in Lüneburg und haben uns den Betrieb angeschaut“, erklärte Sandra Wittorf. Nachmittags hieß es dann „Teambuilding“. Die angehenden Verkäuferinnen, Einzelhandelskaufleute, Betriebswirte, Lagerlogistiker sowie Groß- und Einzelhandelskaufleute wurden in vier Gruppen eingeteilt und mussten gemeinsam Aufgaben erfüllen. So mussten sie mit verbundenen Augen Arko-Produkte erschmecken und schätzen wie viele unterschiedliche Produkte es im Arkolager gibt. „Wir haben 1100, es wurde in alle Richtungen geschätzt“, sagte die Ausbildungsleiterin. Doch auch ihre bautechnischen Künste stellten die jungen Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet unter Beweis. Aus Kartons musste ein möglichst großer Turm gebaut werden. Anschließend gab es Vorträge vom Betriebsrat und den Jugendausbildungsvertretern, die sich für die Belange der Lehrlinge einsetzen. Abschluss war ein gemeinsamer Grillabend.

Die 16 Verkäufer beider Lehrjahre lernen heute den emotionalen Verkauf. „Dabei stehen nicht unsere Produkte im Vordergrund, der Kunde und wir wissen, dass sie qualitativ gut sind, sondern der Kunde soll sich an die Verkäuferin und das Kauferlebnis erinnern“, so Sandra Wittorf. Die Schulung gehört mit zur Weiterbildung für Arko-Mitarbeiter, die der Europäische Sozialfonds mit 350 000 Euro über eine Laufzeit von zwei Jahren fördert.

Kaffee und Confiserie
Die Arko GmbH wurde 1948 gegründet. Heute gehören 147 eigene Filialen und 95 Franchise-Filialen in Deutschland, Österreich und Tschechien zum Unternehmen. Außerdem ist Arko im Lebensmittelhandel mit 3500 Depots vertreten. Etwa 700 Mitarbeiter sind in Wahlstedt und den Niederlassungen beschäftigt. sd

Silvie Domann

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