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Segeberg „Umland-Kommunen müssen neu über die Kapelle beraten“
Lokales Segeberg „Umland-Kommunen müssen neu über die Kapelle beraten“
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20:15 23.09.2017
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Klein Rönnau/Bad Segeberg –

Die Verpflichtung der Erhaltung der Substanz der Ihlwaldkapelle liege weiterhin ausschließlich bei der Stadt Bad Segeberg, teilte Herms den LN schriftlich mit. Wie berichtet, wird mit den Umlandgemeinden seit Jahren diskutiert, ob eine Sanierung oder ein Neubau nötig sei. Herms stellt klar, dass die Stadt beim Bau der Kapelle vor etwa 50 Jahren sich mit den Umlandgemeinden darauf geeinigt habe, „dass diese sich mit einmaligen Zahlungen an den Baukosten beteiligen“. Inzwischen verfällt die 50 Jahre alte Kirche immer mehr und droht jetzt sogar zur Gefahr für Trauernde zu werden. Architekt Achim Kölbel aus Bad Segeberg schlug schon im Sommer nach einer Begehung mit Verantwortlichen der Kirche Alarm. Für die Standfestigkeit einer Stahl-Fenster-Konstruktion könne er bei starkem Wind keine Garantie übernehmen. Für Herms ist hier die Stadt am Zuge. Diese habe sich damals beim Bau verpflichtet, „die Kapelle zu erhalten und gegebenenfalls die Kosten für einen später erforderlichen Ersatz zu tragen“.

Dietrich Herms.

Als vor einigen Jahren festgestellt wurde, dass das Gebäude saniert oder erneuert werden muss, trat die Stadt erneut an die Umlandgemeinden mit der Bitte um Kostenbeteiligung heran. Die Gemeinden fassten daraufhin Beschlüsse, ob und wenn ja hier eine freiwillige Bezuschussung erfolgen könne, führt Herms aus. Darüber hatten die LN mehrfach berichtet. Doch passiert ist nichts. „Ob die Gemeinden sich nach Jahren der Untätigkeit der Stadt – auch vor dem Hintergrund der gestiegenen Kosten – gebunden fühlen, muss nun von jeder Kommune erneut beraten werden, wenn das Thema wieder auf den Tisch kommt“, sagt Herms.

wgl

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