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Segeberg Unfall auf der A 7: Tank platzte
Lokales Segeberg Unfall auf der A 7: Tank platzte
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22:51 25.10.2013
Kilometerweit staute sich der Verkehr auf der A7 bei Bad Bramstedt. Schuld war ein 500 Meter langer Kraftstofffilm auf der Fahrbahn.
Bad Bramstedt

Für mehrere Stunden musste die A 7 Richtung Norden gestern Morgen gesperrt werden, nachdem ein Sattelzug auf einen stehenden Schwertransporter aufgefahren war. Der Unfall geschah kurz nach 4 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bad Bramstedt und Großenaspe. Der 48-jährige Fahrer des aus Tschechien stammenden Sattelzuges erlitt leichte Verletzungen und kam ins Krankenhaus.

Durch die Kollision riss auch der Dieseltank. Innerhalb kurzer Zeit ergossen sich zwischen 500 und 1000 Liter Diesel auf die Fahrbahn.

Da der Verkehr zunächst auf dem Überholstreifen weiterfloss, wurde der ausgelaufene Kraftstoff auf etwa 500 Metern Länge verteilt und bildete dort einen hochgefährlichen Schmierfilm. Die Autobahn musste für die Reinigung der Fahrbahn mehrere Stunden lang gesperrt werden, der Verkehr staute sich schnell kilometerweit, viele Pendler kamen zu spät zur Arbeit. „Es ist rätselhaft, warum der Sattelzug auf den mit Warnlampen voll beleuchteten Schwertransporter auf dem Standstreifen auffuhr“, sagte der Polizeisprecher. Möglicherweise habe Übermüdung den Unfall morgens um 4.07 Uhr ausgelöst.

Die Wehren aus Bad Bramstedt und Kaltenkirchen wurden zur Säuberung gerufen. 60 Säcke Bindemittel wurden ausgebracht. Letztlich musste die Fahrbahn mit einem Spezial-Tankfahrzeug und Chemikalien sauber geschrubbt werden. Erst gegen 11 Uhr war die Autobahn wieder frei befahrbar.

jk/dpa

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