Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg Unterwegs im virtuellen Bad Segeberg
Lokales Segeberg Unterwegs im virtuellen Bad Segeberg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:59 18.11.2016
Bisher ist lediglich das Alt-Segeberger Bürgerhaus im virtuellen Raum entstanden. Der Rest der Stadt soll mit Hilfe von Sponsoren folgen. FOTO: HFR

An dessen Ende soll ein vollständiges, digitalisiertes Modell des historischen Segebergs stehen.

„Der Einsatz für ein historisches Stadtmodell ist bislang einzigartig.“ Nils Hinrichsen, Museumsleiter

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Bisher wurde einzig das Alt-Segeberger Bürgerhaus in den virtuellen Raum übertragen, die restliche 3D-Stadt besteht bisher nur aus groben, texturlosen 3-D-Häusern. Später einmal soll das Modell dann die gesamte historische Stadt mit seinen Bürgerhäusern, dem Rathaus samt Roland, dem Rantzau-Palais und den Stadttoren sowie der Anlage der Siegesburg auf dem Kalkberg umfassen. Ebenso werde sich das virtuelle Modell über den Flecken Gieschenhagen mit seiner Stiftskirche Sankt Marien, dem angegliederten Augustiner-Chorherrenstiftes sowie der Rantzau-Pyramide und dem Rantzau-Obelisken erstrecken. Nils Hinrichsen, Leiter des Heimatmuseums, ist hellauf begeistert: „Die eingesetzte Technik ist hochaktuell und für ein historisches Stadtmodell bislang auch einzigartig.“

Denn nicht nur am Bildschirm wird man das Computer-Segeberg am Ende bereisen können. Zum Einsatz sollen Virtual-Reality-Brillen kommen. Mit so einem Gerät vor den Augen wird ein Betrachter den Eindruck haben, mitten im alten Segeberg zu stehen. Der Traum, einmal von den Zinnen der Siegesburg auf die Stadt zu schauen, könnte mit dem Projekt Realität werden. „Mit dieser Technik wird künftig ein extrem realistischer Eindruck von der historischen Stadtanlage am und auf dem Kalkberg vor rund 400 Jahren sichtbar und zuletzt auch ,begehbar‘ sein“, kündigt Nils Hinrichsen an.

Am kommenden Mittwoch sollen die ersten Fragmente des Modells im Bürgersaal vorgestellt werden – leider zunächst nur vor geladenen Gästen. Mit einer Datenbrille auf der Nase dürfen Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie potenzielle Sponsoren das alte Bürgerhaus virtuell umrunden und durchwandern. Und das nicht nur in seinem heutigen Zustand: Auch sämtliche historischen Bauphasen aus knapp 500 Jahren haben die Studenten der HafenCity-Uni in das virtuelle Modell übernommen.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige