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Segeberg Unwetterwarnung für Segeberg - Schäden in ganz Deutschland
Lokales Segeberg Unwetterwarnung für Segeberg - Schäden in ganz Deutschland
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18:20 29.06.2012
Auch eine gute Idee: Mal nicht vor oder während des Gewitters knipsen, sondern danach. Unsere Leserin aus Niendorf hat so sehr schön festgehalten, wie die Sonne wieder die Wolken durchbricht. Quelle: Michaela Banzhaf
Bad Segeberg

Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) galt von 17.11 bis 18.46 Uhr. In Segeberg sollte es zu einzelnen Gewittern mit schweren Sturmböen um 100 Stundenkilometer aus Südwest kommen. Außerdem wurden Regenmengen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Hagel erwartet.

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In den Gemeinden Großenaspe und Boostedt liefen mehrere Keller voll; in Trappenkampf rückte die Feuerwehr mit einem Fahrzeug aus, weil ein Wendehammer im Liliencronweg unter Wasser stand und die Gullys freigelegt werden mussten. Auch andere Wehren in der Region standen in Alarmbereitschaft.

In den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Ostholstein Küste und Binnenland, Stormarn sowie in Lübeck war laut DWD mit "markantem Wetter" zu rechnen. Die Warnung vor schwerem Gewitter galt außer für Segeberg auch für die Kreise Steinburg, Rendsburg-Eckernförde-Binnenland, Plön Binnenland und Pinneberg.

In vielen Regionen Deutschlands haben schwere Unwetter mehr Schäden angerichtet. Nach Blitzschlägen musste die Feuerwehr zahlreiche Brände an Häusern und Bauernhöfen löschen, es entstand Millionenschaden. Im Südwesten stürzten Bäume um und blockierten Straßen. Auf Bahnlinien in Schleswig-Holstein und Hessen führten Blitze zu Störungen. Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin muss sogar voraussichtlich für die ganze Nacht gesperrt werden; zwischen Brahlsdorf und Schwanheide im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) seien Bäume auf die Oberleitungen gefallen, wie ein Bahnsprecher sagte.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden in Kiel zudem zahlreiche Straßen und Keller überschwemmt. „Einige Straßen in Kiel stehen so tief unter Wasser, dass die Fahrzeuge nicht mehr durchfahren können“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Allein in der Landeshauptstadt seien einige hundert Feuerwehrleute im Einsatz, etwa um Gebäude leerzupumpen. Betroffen seien unter anderem die Universität und ein Dialysezentrum.

In Quickborn (Kreis Pinneberg) wurde nach Angaben der Polizei ein Stromkasten von einem Blitz getroffen. Mehrere Häuser hätten dadurch keinen Strom gehabt. Ein Sprecher berichtete von mehreren Auffahrunfällen im Osten Schleswig-Holsteins, die vermutlich aufgrund schlechter Sicht und nasser, rutschiger Straßen verursacht wurden.

Auch für die kommenden Tage rechnet der DWD bei wechselhaftem Wetter mit Schauern und Gewittern. Grund für das Unwetter ist nach Angaben des DWD das Aufeinandertreffen kälterer Atlantikluft aus dem Westen und feuchtwarmer Luft aus dem Süden. Am Samstag sollte sich die Wetterlage etwas beruhigen.

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kha

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