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Segeberg Vater des Volleyballs
Lokales Segeberg Vater des Volleyballs
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20:24 19.06.2017

Winfried Wilken, den halb Wahlstedt nur als „Fiete“ kennt, ist der Vater des Volleyballs in der Stadt. Mitte der 70er Jahre übernahm er die Sparte beim örtlichen Sportverein. Damals seien es gut zehn Leute gewesen, die ein bisschen Baggern und Pritschen wollten. Dann kam der heute 75-Jährige. „Seither häng’ ich da fest“, sagt er von sich selbst mit einem Augenzwinkern. Dabei hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass Wahlstedts Volleyballer es bis zu Landesmeisterschaften brachten. Er hat sich schon vor Jahrzehnten dafür stark gemacht, das Asylbewerber integriert und heute Flüchtlinge einbezogen werden. Winfried Wilken war Integrationsbeauftragter im SV Wahlstedt und ist noch heute wichtiges Rädchen im Motor der Sparte. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass im Freibad der Stadt zwei Beachvolleyball-Felder gehören – selbst mitgeschaufelt haben er und andere Ehrenamtler dafür. Regelmäßig werden hier Spaßturniere organisiert.

Und aus der kleinen Gruppe in den 1970er Jahren ist heute eine Sparte mit rund 65 Mitgliedern vom Herren-Flüchtlingsteam bis zu den Bambini-Mannschaften geworden. Wilkens oberstes Ziel: An der Basis gegen die Nachwuchsprobleme in dem Sport zu kämpfen. Denn nachdem die beiden Wahlstedter Landesliga-Teams 2013 wegen Spieler- und Trainermangel abgemeldet werden mussten, stand die Sparte vor einem sportlichen Scherbenhaufen. Wilken arbeitet an einem baldigen Comeback.

LN

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