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Segeberg Vergewaltigung gestanden
Lokales Segeberg Vergewaltigung gestanden
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20:19 11.04.2016

/Bad Bramstedt. Wegen der Vergewaltigung einer jungen Frau in Bad Bramstedt muss sich seit gestern ein 37-Jähriger vor dem Kieler Landgericht verantworten. Die 21-Jährige war auf dem Weg zu ihrer Ausbildungsstelle, als der Angeklagte sie plötzlich von hinten in einen Graben stieß und sich an ihr verging, so die Staatsanwältin. Das Opfer leide noch heute an den psychischen Folgen und könne nicht allein sein. Der Angeklagte räumte vor Gericht die Tat ein.

Er gab an, er habe vor der Tat am 20. September 2015 viel getrunken und aufputschende Tabletten genommen. Die Tat hätte nicht geschehen dürfen, sagte der Mann, der mit Frau und zwei Kindern zusammenlebt. „Ich habe in meinem Leben einer Frau noch nie etwas Schlimmes getan.“

Der Verteidiger hatte das Geständnis im Rahmen einer Verständigung angeregt. Schon vor dem Prozess hatte der Angeklagte dem Opfer im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs ein Schmerzensgeld gezahlt. Dafür wurde dem Angeklagten ein maximales Strafmaß von drei Jahren zugesichert.

Der Mann kam kurz nach dem Verbrechen in Untersuchungshaft. Er wurde unter anderem durch Überwachungsvideos und DNA-Spuren überführt. Das Urteil könnte bereits am 19. April fallen.

LN

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