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Segeberg Verkaufsoffener Sonntag: Herbstsonne und Kartoffeln
Lokales Segeberg Verkaufsoffener Sonntag: Herbstsonne und Kartoffeln
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22:13 09.10.2017
Es gab auch etwas zu Gucken auf dem Kartoffelfest: die Tanzgruppen der Tanzschule Bärenfänger. Quelle: Fotos: Dreu
Bad Segeberg

„Wenn am Sonnabend nur ein Drittel der heutigen Besucher gekommen wäre, hätten hier in der Hamburger Straße schon alle gestrahlt“, sagte Kaminbauer Volker Albers, der wie seine Mitstreiter am ersten Kartoffelfest-Tag unter Dauerregen zu leiden hatte. Davon aber war nur einen Tag später rein gar nichts mehr zu spüren. Die Segeberger nutzten die wärmenden Sonnenstrahlen, um den Tag im Freien zu verbringen und die Eisdielen für ein letztes Eis der Saison zu stürmen.

Am Sonntag strahlte die Sonne mit Kunden und Geschäftsleuten um die Wette. Die Besucher waren in Scharen gekommen, um Neues für den Winter zu kaufen, sich eine Kartoffelsuppe schmecken zu lassen oder auf der Automeile nach dem nächsten Auto zu suchen.

Wie immer gab es vor allem viel Lob für die Angebote in der Hamburger Straße, die von Kartoffelpuffer über Kartoffelsuppe bis hin zu Bratkartoffeln jede Menge Kartoffeliges zu bieten hatte. Bei einem Kartoffelfest dürfen natürlich auch Pommes nicht fehlen. Diese gab es für einen guten Zweck am Stand von Round Table 148. Vom Erlös sollen Warnwesten für Kindergärten finanziert werden.

Äußerst zufrieden zeigten sich die Autohändler, deren Ausstellung zum Verbindungsglied zwischen Möbel Kraft und der Fußgängerzone geworden ist. Für noch größere Aufmerksamkeit hatte zudem die Segeberger Big-Band in der Kalkberg-Oase gesorgt. „Wir haben hier ganz andere Möglichkeiten, die Leute für unsere Fahrzeuge zu interessieren“, freute sich Carsten Meins, Citroën-Händler aus Klein Rönnau, der seine neusten Modelle, den C3 und den Familienbus „Space-Tourer“, mitgebracht hatte.

Auch sein Nachbar Karsten Schuldt, dessen Autohaus in Hasenmoor gerade den 70. Geburtstag gefeiert hat, freute sich über das gute Wetter und das zahlreiche Publikum in Bad Segeberg. „Wir bedanken uns jedes Mal, dass wir hier sein dürfen“, so Schuldt, dessen Lada Niva immer wieder von Besuchern umringt wurde. Schuldt erklärte auch, warum: „Seit 40 Jahren hat es keine Veränderungen an dem Modell gegeben. Es kommt ohne elektronischen Schnickschnack aus, dafür kann es aber einen Anhänger mit zwei Pferden ziehen. In seiner Klasse kann das sonst keiner.“  pd

LN

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