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Segeberg Verregnetes Schlemmen für den guten Zweck
Lokales Segeberg Verregnetes Schlemmen für den guten Zweck
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20:15 18.07.2016
Dass die Tischdecke pitschnass war, hielt Katja Langer, Ute Rathje, Matthias Langer und Stephan Rathje (v. l.) nicht vom Schlemmen ab.

Der Himmel am Sonnabend gegen 18 Uhr war grau und wolkenverhangen. Es nieselte, und das gegenüberliegende Ufer des Großen Segeberger Sees war nur durch einen Schleier zu sehen. Die wenigen Spaziergänger, die bei einem solchen Wetter unterwegs waren, staunten über eines: Am Ende der Promenade saßen knapp 100 Menschen, ganz in weiß gekleidet an weiß

Service-Clubs sammelten auf der Promenade 1000 Euro für die Kreismusikschule - Sozial schwache Familien sollen davon profitieren.

gedeckten Tischen, unterhielten sich angeregt und schlemmten leckere Sachen zu einem Glas Wein. Ebenfalls in weiß spielten Musikschulleiterin Christine Braun (Querflöte) zusammen mit Katja (Querflöte) und Johannes Krüger (Kontrabass) klassische Musik unter einem weißen Pavillon. Einzige Farbtupfer waren die Regenschirme, die die illustre Gesellschaft dann doch notgedrungen aufspannen musste, sollte das Essen nicht wegschwimmen. Matthias Flucke, Past-Präsident des Lions-Clubs Segeberg nahm das Wetter mit Humor: „Das Gute ist, das Glas wird nicht so schnell leer.“

Zu dem White Dinner auf der Promenade hatten mit dem Round Table 148, Kiwanis Club Segeberg, Rotary Club Segeberg, Lions-Club Segeberg und Lions-Club Bad Segeberg-Siegesburg die Service-Clubs der Stadt eingeladen. „Wir hatten immer schon den Gedanken, hier in weiß sitzen zu wollen. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal sein. Nächstes Jahr wird es richtig warm“, stellte Björn Pape, Chef des Rotary-Clubs, in Aussicht.

Mit einem großen Pavillon für alle Fälle hatten die Clubs vorgesorgt. Den gut gefüllten Picknickkorb hatte jeder mitgebracht. Zu den Musikern der Kreismusikschule gehörte auch das Flöten-Ensemble „Querbeet“ unter der Leitung von Stephanie Lang. Dass die Musiker, die im Normalfall ihre Instrumente penibel vor jeglicher Art von Feuchtigkeit schützen, zum Dinner aufspielten, hatte einen besonderen Grund: Für die Musikschule waren die zehn Euro „Dinnergeld“, die jeder Teilnehmer zahlen musste, bestimmt. „Wir sind hier, um Geld für die Menschen zu sammeln, die nicht so viel haben, um ihren Kindern den Musikschulunterricht finanzieren zu können“, sagte Björn Pape, der 1000 Euro für die Musikschule gesammelt hatte.

pd

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