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Segeberg Vom Acker auf den Teller
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21:17 22.03.2016
Gäste wie Stefan Götsche (l., Grundfos) sahen zu, wie die Schüler in der Kochshow zum Projektabschluss Lebensmittel verarbeiteten. Quelle: Fotos: Hiltrop

Mit einer großen Kochshow ging am Montag ein sechsmonatiges Projekt an der Poul-Due-Jensen-Schule (PDJS) mit dem Titel „Feinheimisch — vom Acker auf den Teller“ in die Zielgerade. Eine lange Küchenzeile, ganz so wie bei den einschlägigen Sendungen im Fernsehen war in der PDJS-Aula aufgebaut. An den Kochplatten und Schüsseln: Neuntklässler, die zeigten, was sie gelernt hatten, und Küchenexperten aus dem Landgasthof Schulze-Hamann in Blunk, die hilfreich zur Seite standen.

Feinheimisches PDJS-Projekt endet mit großer Kochshow vor Publikum.

An den einladend gedeckten Tischen drumherum: Rund 40 Lehrer, Unternehmensvertreter aus Wahlstedt, Elternvertreter, die sich Apfel-Rote-Beete-Salat, Kartoffelsalat mit selbstgemachter Mayonnaise und Schokopudding, der nicht aus der Tüte kam, schmecken ließen. Schülern die Wertschätzung von Lebensmitteln näher bringen, ihnen zeigen, wie Lebensmittel hergestellt werden und ihnen deutlich machen, dass Selbstgemachtes nicht nur besser schmeckt, sondern auch gesünder ist als Fertignahrung: Aufklärung war der Ansatz, mit dem Landhaus-Chefin Angela Schulze-Hamann das Projekt initiiert hatte. Die Schüler hatten sich freiwillig für mehrere Nachmittage angemeldet, besuchten mit ihr die solidarische Landwirtschaft „Wilde Kost“, den Bioland-Hof „Hohlegruft“ und den konventionellen Betrieb des Landesvereins für Innere Mission. Die Schüler nahmen Fisch aus und probierten „Unkraut“. Sie kochten vegetarisch, vegan, mit Fisch, Fleisch und Süßspeisen — saisonal, regional und handwerklich hergestellt. „Zum Genuss gehört Verantwortung, vielleicht bringen wir den einen oder anderen dazu, dass er Koch werden möchte“, so Angela Schulze-Hamann. „Ein gelungenes Projekt. Jeder Nachmittag hatte einen anderen Themenschwerpunkt“, lobte Lehrerin Telse Fliegel (Fach: Verbraucherbildung), dass es viel Lehrreiches gegeben habe, auch für sie. „Ich habe den Giersch in meinem Garten frustriert bekämpft, dabei ist der wirklich lecker.“

Auch die Erfahrungen der Schüler waren durchweg positiv, etwa dass es mit Forelle und Co. etwas gibt, das weit über Fischstäbchen hinaus geht. Und dass das richtig gut schmeckt. „Was man selber kocht, schmeckt einfach besser und man weiß, was drin ist im Essen“, so Marcel Platner. Schulleiter Hübner betonte, dass er es sich gut vorstellen könne, das Projekt im kommenden Schuljahr zu wiederholen.

Von hil

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