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„Vom Baikal-Omul habe ich nicht genug bekommen“

Goldenbek „Vom Baikal-Omul habe ich nicht genug bekommen“

Eisiges Vorhaben für einen 70-jährigen Goldenbeker: Eine kalt geräucherte Fischspezialität zieht ihn zum Eisangeln nach Sibirien.

Goldenbek. Wenn Klaus Mecke (70) von seiner Reise mit der transsibirischen Eisenbahn berichtet, mit der er vor zwei Jahren 10 000 Kilometer zurückgelegt hatte, leuchten nicht nur seine Augen, sondern dann läuft ihm auch buchstäblich das Wasser im Munde zusammen: „Vom geräucherten Baikal-Omul habe ich damals leider nicht genug bekommen können. Deshalb fahre ich demnächst noch einmal hin — zum Eisangeln auf dem Baikalsee.“

Seine gefütterten „Langschäfter“ hat er bereits zum Weiten gegeben, denn: „Darauf muss man achten. Die Füße muss man in den Stiefeln noch bewegen können. Sonst frieren sie ein. Und da meine Füße mit den Jahren breiter geworden sind, müssen auch die Langschäfter breiter werden“, sagt Klaus Mecke, der sich für seine zweite Reise an den Baikalsee ausgerechnet die kälteste Jahreszeit ausgesucht hat.

40 Grad Minus sind in der sibirisch-mongolischen Grenzregion keine Seltenheit. „Ein paar lange Unterhosen muss ich mir noch kaufen. Dann kann es los gehen.“

Der lachsartige „Baikal-Omul“ lässt ihn abermals die Strapazen der langen Reise auf sich nehmen. „Ich habe ihn als Delikatesse kennengelernt. Zweimal konnte ich ihn bei Fischern kaufen, die ihn auch geräuchert haben“, erzählt er. Das Besondere daran: Die Bauchdecke des aufgeschlitzten Fisches wird mit Holzstäbchen offen gehalten. Haltbar gemacht wird er nicht wie hierzulande in einem heißen Räucherofen, sondern durch kalten Rauch.

Klaus Mecke, der stets auf dem „Heringstag“ des Kulturvereins Westerrade und Umgebung die in Mehl gewendeten Heringe brät, fährt genau dort hin, wo es die meisten Baikal-Fische gibt — nach Listwjanka, einem 1500 Einwohner großen Ort direkt am Baikalsee. „Dort stehen die Frauen in einer langen Reihe an der Straße, um ihre Fische zu verkaufen“, berichtet Mecke, der mit einem Fischer seines Vertrauens allerdings selbst die Angel auswerfen will. Danach will er sich nicht nur sattessen, sondern auch seinen Freunden den Gaumenschmaus aus Sibirien präsentieren.

pd

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