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Segeberg Vor allem ein Tag bleibt in Erinnerung
Lokales Segeberg Vor allem ein Tag bleibt in Erinnerung
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20:19 12.01.2016
Gemeindewehrführer Dirk Stemke (r.) und sein Stellvertreter Volker Kelling wurden vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Michael Dahlke (l.) befördert.

Ereignisreich ist das Jahr 2015 für die Freiwillige Feuerwehr Bornhöved gewesen. Zu 74 Einsätzen mussten die Feuerwehrleute ausrücken: vom Kleinstfeuer über einen brennenden Müllkorb, zum Großfeuer und technischen Hilfeleistungen bei Sturm und im Straßenverkehr bis zur Reanimation war alles dabei. Besonders in Erinnerung bleiben wird für Gemeindewehrführer Dirk Stemke der 31. August. Innerhalb von sechs Stunden brannte es dreimal in der selben Straße. Nachmittags wurde die Wehr ein viertes Mal alarmiert: Verkehrsunfall, eine alte Dame war mit ihrem Auto in eine Böschung gefahren. Sein erstes Jahr als Wehrführer sei also sehr abwechslungsreich gewesen, sagte Stemke während der Jahresversammlung am Sonnabend.

Derzeit hat die Wehr 59 aktive und 259 passive Mitglieder. Zehn Feuerwehrmänner und eine Frau sind in der Ehrenabteilung, fünf im Musikzug. 29 Mädchen und Jungen sind in der Jugendwehr aktiv, davon 22 aus der Gemeinde. Der Altersdurchschnitt der aktiven Wehr liegt bei 39 Jahren.

Auch einige Wahlen gehörten zur Jahresversammlung. Der zweite Gruppenführer Jörn-Martin Steinberg wurde in seinem Amt bestätigt und beginnt sein 19. Jahr in diesem Posten. Auch Jugendwartin Nicole Töbelmann wurde wiedergewählt. Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren Beförderungen und Verpflichtungen. Hendrik Preuß ist Hauptfeuerwehrmann, Kai Skandy Löschmeister. Wehrführer Stemke wurde vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Michael Dahlke zum Hauptlöschmeister zwei Sterne befördert, Stemkes Stellvertreter Volker Kelling erhielt den dritten Stern. Bernd Tryggve Eyser wurde verpflichtet.

Auch Ehrungen gab es. Jahresspangen erhielten Svenja Fortak und Philipp Baumann (zehn Jahre), Jörn-Martin Steinberg und Detlef David (30 Jahre) sowie Martin Fortak (40 Jahre).

Für insgesamt 90 Jahre Freiwillige Feuerwehr wurden die Brüder Steinberg geehrt. Das silberne Brandschutzehrenzeichen (25 Jahre) bekamen Hans-Peter (43) und Jörn-Martin (41). Arne (56) wurde mit dem Goldenen Brandschutzehrzeichen ausgezeichnet. „Ich wollte immer meinem großen Bruder nacheifern. Als ich dann zehn Jahre alt war, hatte ich plötzlich Angst vor den roten Autos“, verriet Hans-Peter Steinberg.

Eine besondere Auszeichnung gab es auch für Rüdiger Lehmann. Seit über 40 Jahren ist er Mitglied der Wehr, seit 1982 mit unterschiedlichen Vorstandsaufgaben betraut. Der 57-Jährige zeichnet sich unter anderem durch großes Fachwissen und hohe Motivation aus. Dahlke verlieh ihm das schleswig-holsteinische Ehrenkreuz in Silber.

sd

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