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Segeberg Vorbildliches Orientierungsangebot
Lokales Segeberg Vorbildliches Orientierungsangebot
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21:14 16.11.2016

. Wer sich in einem bestimmter Bereich konstant um gute Standards bemüht, der wird unter Umständen zertifiziert. So wie jetzt die Gemeinschaftsschule am Burgfeld in Bad Segeberg. Deren Angebot zur Berufs- und Studienorientierung (BSO) ist so gut, dass der Schule das Berufswahlsiegel Schleswig-Holstein verliehen wurde. Als einziger Schule in Bad Segeberg. Klar, dass die Freude darüber groß ist. „Ich glaube, Eltern sehen an so einem Zertifikat, welche Schule sich auf den Weg gemacht hat“, ist Schulleiter Bernd Falkenhagen sicher. „Es ist ein Baustein, der für das Engagement an der Schule spricht.“

Hinter der viereckigen Tafel, die in der Aula angebracht werden soll, steckt viel Arbeit: Bereits im Herbst 2015 hatten sich Koordinatorin Christiane Schmidt-Werthern (sie ist zudem Kreisfachberaterin für Berufsorientierung) und ihr Kollege Stefan Ahrens, Lehrer für Wirtschaft und Politik, daran gemacht, jeden einzelnen Baustein des Schulangebots genau zu durchleuchten, zu hinterfragen und in klar umrissene Planungsstrukturen einzubinden. Für die Bewerbung wurde das BOS-Angebot, wie es verankert ist und organisiert wird, abgefragt. Detailliert dokumentierte das Lehrerduo in Bad Segeberg, wie die Schule in den verschiedenen Bereichen arbeitet. „Das, und die Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Schritt, brachte schon die ersten großen Vorteile für die Schule“, so Christiane Schmidt-Werthern. Denn alles sei somit gleichzeitig auf den Prüfstand gekommen. Schwachstellen wurden angegangen. Außerdem habe man festgestellt, wie wichtig es sei, die fachgerechte, regelmäßige Bewertung einzelner Bausteine engmaschiger zu fassen.

Im Sommer kamen schließlich Vertreter von IHK Kiel, Bildungsministerium und dem Schulamt eines benachbarten Kreises nach Bad Segeberg, um die Umsetzung zu überprüfen. Die Gemeinschaftsschule am Burgfeld präsentierte ihren Job-Talk, die Schülerfirma, den Berufswahlpass sowie die Netzwerkarbeit zwischen Schule, Eltern und Wirtschaft. Das Audit mit den Juroren lief offenbar bestens, denn vor ein paar Tagen gab es dann die Auszeichnung. Verliehen von Bildungsministerin Britta Ernst. Das Zertifikat hat drei Jahre Bestand.

Mit dem Siegel will das Land jedes Jahr weiterführende Schulen in Schleswig-Holstein ehren, die ihre Angebote zur Berufs- und Studienorientierung besonders vorbildlich konzipiert und umgesetzt haben.

Ziel ist es dabei, die Schüler individuell, systematisch und praxisnah auf das zukünftige Berufsleben oder ein Studium vorzubereiten und gleichzeitig schulinterne Prozesse auszubauen sowie neue anzuschieben. Dieses Mal nutzten 66 Schulen die Chance, 58 wurden zertifiziert.

Heike Hiltrop

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