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Vorfreude auf das neue Bürgerhaus

Oering Vorfreude auf das neue Bürgerhaus

Oeringer erhielten weitere Details zur Sanierung der Sporthalle und den Bau des Dorfmittelpunkts.

So soll das neue Mehrgenerationen-Bürgerhaus in Oering aussehen. Die Fassade passt sich mit einem Mix aus Verblendmauerwerk und einem Verbundsystem an die bereits vorhandene Bebauung an.

Quelle: Fotos: Dreu (3)/ Grafik: Architekturbüro Brix

Oering. Wie schon bei den Workshops und Infoveranstaltungen zuvor, war das Interesse der Oeringer groß, als ihnen am Donnerstag die überarbeiteten Planungen für die Sanierung der Sporthalle und den Bau des Mehrgenerationen-Bürgerhauses in der Ortsmitte vorgestellt wurden.

LN-Bild

Oeringer erhielten weitere Details zur Sanierung der Sporthalle und den Bau des Dorfmittelpunkts.

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Das neue Bürgerhaus soll eine runde Sache für Jung und Alt in der Gemeinde werden. Ein entsprechendes Raumkonzept hat die Schmalfelder Architektin Anja Brix erstellt. Auch der Mehrgenerationenplatz am Sportplatz soll von Kindern, Jugendlichen und Senioren gleichermaßen genutzt werden. Während bei den meisten Einwohnern die Vorfreude auf das neue Schmuckstück in der Ortsmitte deutlich zu spüren war, gab es jedoch auch Bedenken gegen die geplante Maßnahme, der eine umfassende Bürgerbeteiligung vorangegangen war. Besonders bei der Ankündigung von Projektleiterin Kerstin Langmaack, die Kleinsten mit einer Bobbycar-Rennstrecke beglücken zu wollen, zuckten einige direkte Anwohner vor Schreck zusammen. Sie konnte die Planerin aber schnell beruhigen. „Dafür gibt es doch Flüsterbeton“, sagte sie. Ein weiterer Anwohner zeigte sich erschüttert über die zusätzlich geplanten Stellplätze. Er befürchte weitere Lärmbelastungen für sich und seine Nachbarn.

Alt-Bürgermeister Gerhard Brors forderte Schallschutz und tat sich mit der Gestaltung der Außenanlagen und vor allem mit einer Raucherecke am Kindergarten schwer. Und Stefan Breitschuh befürchtet zusätzliche finanzielle Belastungen für die Oeringer. Dazu aber hatte Andreas Hüttmann, Vorsitzender des Ausschusses für Finanz-, Bau- und Wegeangelegenheiten, seine Hausaufgaben gemacht. Detailliert hatte er die Finanzlage der Gemeinde aufgelistet. Im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden habe es sich Oering geleistet, Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer zu erheben, die deutlich unter den Nivellierungssätzen des Landes lägen. Bislang lagen sie bei 250 Prozent für die Grundsteuer A und 300 Prozent für die Grundsteuer B sowie die Gewerbesteuer. Sollten diese angepasst werden, würden sie 325 Prozent für die Grundsteuern und 336 Prozent für die Gewerbesteuer betragen. „Das macht bei mir einen Unterschied von zehn Euro im Jahr aus“, versuchte Hüttmann die Bedenkenträger zu beruhigen.

Unterstützung bekam er von Ingrid Männich, die erst vor wenigen Jahren nach Oering gezogen ist: „Was ist das für ein Mehrwert, den Oering mit dem neuen Mehrgenerations-Haus bekommen könnte“, sagte sie überzeugt in die Runde. Auch Klaus Pütz plädierte für das neue Haus: „Wenn wir mit anderen Dörfern mithalten wollen, brauchen wir es.“

Für die Sanierung der Sporthalle und den Bau des Bürgerhauses gehen die Planer von 2,4 Millionen Euro Gesamtkosten aus. Abzüglich der bereits zugesagten 750000 Euro aus dem Fördertopf „Integrierte ländliche Entwicklung“ kann die Gemeinde mit weiteren 50 000 Euro Förderung für die Sanierung der Sporthalle rechnen. Abzüglich bereits in den Haushalt eingestellter Finanzmittel bliebe ein Finanzierungsbedarf über 1,4 Millionen Euro. Die Planer rechnen mit einem Baubeginn im Sommer 2017.

Petra Dreu

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