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Segeberg Vorgezogene Bescherung für die Südstadt-Kinder
Lokales Segeberg Vorgezogene Bescherung für die Südstadt-Kinder
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20:37 14.12.2017
Nuri (10, l.) und Elia (9) freuten sich über ihre Geschenke. Für sie gab es Puppen – und viel Süßes. Quelle: Fotos: Irene Burow

Hochrot war im vergangenen Jahr so mancher Kopf, als nach einem kleinen kulturellen Beitrag verlangt wurde – im Austausch für ein Päckchen. Gestern waren die Kinder ein wenig besser vorbereitet. Und es wurde mächtig voll im Haus für Kinder, so eng ist es dort sonst selten. Gepackt wurden die Präsente von den Bewohnern aus Krems II. Vor dem ersten Advent werden dort gebastelte und gemalte Wunschzettel von den Kindern abgeliefert. Sie schmücken einen Baum vor der Reiterhalle auf dem Ponyhof von Annette Bergmann, wo sich die Einwohner an den Zetteln bedienen dürfen, um einen Kinderwunsch zu erfüllen. Freunde, Nachbarn und Reiter sind das.

Bei der Bescherung rückten alle eng zusammen: Für gut 30 Kinder war gestern Nachmittag schon mal Weihnachten. Im Haus für Kinder in der Südstadt wurden von „Weihnachtsfrau“ Annette Bergmann drei große Säcke voller Geschenke verteilt. Dafür hatten die Kinder Gedichte geübt.

„Die Geschenke sind wieder so liebevoll verpackt, es wird sich immer so viel Mühe gegeben“, sagt Viktoria Hofmann, Betreuerin im Haus für Kinder. „Es ist immer eine Freude, den Kindern beim Auspacken zuzusehen.“ In diesem Jahr waren Überraschungspakete der Renner, sagt Sozialpädagogin Marga Waldeck. Aber auch sonst werden sich viele sinnvolle Gedanken gemacht. Schal oder Handschuhe stehen dann zum Beispiel auf dem Wunschzettel. Der Name und das Alter der Zwei- bis 17-Jährigen steht auch dabei. Im Zweifelsfalle erkundigt sich die Weihnachtsfrau vorher noch einmal telefonisch, ob ein Mädchen oder Junge hinter dem Namen steckt. Denn manchmal ist das gar nicht so einfach zu erkennen: Zwölf Nationalitäten treffen in dem Freizeittreff aufeinander. „Wir sind wie eine große Patchworkfamilie“, sagt Marga Waldeck lachend. Und so vielfältig war auch die feierliche Ausbeute: Handtücher und Shampoo, Barbies und Puppen gab es, Gesellschaftsspiele und ein Fußball, Bagger und Bausteine, Federtasche und Stifte versteckten sich hinter dem bunten Papier.

Seit vier Jahren gibt es die Bescherung; genauso lange wie es das Haus der Kinder gibt. Dort treffen sich Kinder und Jugendliche um Zeit zu verbringen. Sie bekommen unter anderem Unterstützung, um für die Schule zu lernen. 2013 wurde der Treff in Zusammenarbeit von der Wankendorfer und der Stadt eingerichtet. Die Stadt betreibt den Treff als Teil der offenen Kinder- und Jugendarbeit und stellt die Betreuer.

Von Irene Burow

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