Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg WZV weist Verdi-Vorwürfe zurück
Lokales Segeberg WZV weist Verdi-Vorwürfe zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:15 10.11.2017
Anzeige
Bad Segeberg

Die Gewerkschaft Verdi droht, wie berichtet, mit Streik, wenn der der WZV nicht bald mit ihr an den Verhandlungstisch gehe. Kritisiert werden von dem Gewerkschaftssekretär Andreas Wübben vor allem beim WZV ausgelegte Listen, in denen die Beschäftigten erklären können, bei einem Streik weiterzuarbeiten. Laut Wübben würden so Mitarbeiter „systematisch eingeschüchtert“. Dabei habe so eine Erklärung für die Mitarbeiter keine rechtliche Bindung, betont er. Das gehe aber „in Richtung unzulässige Maßregelungsversuche“, so Wübben. „Ich finde es unseriös, auf Mitarbeiter Druck auszuüben.“

Er könne sich vorstellen, dass noch im November gestreikt werde. Die vom WZV kritisierten Tarifforderungen der Gewerkschaft seien erneut einer rechtlichen Prüfung unterzogen und entsprechend geändert worden.

„Das hat mit Einschüchterung nichts zu tun“, betont Kretschmer. Es gehe darum, auch im Falle eines Streiks herauszufinden, mit welchem Mitarbeiter man trotzdem planen könne. In wenigen Tagen könnten die Straßen vereist sein. „Es ist lebensgefährlich, wenn die Leute auf glatten Wegen ausrutschen.“ Da sei es wichtig herauszufinden, ob und mit wem auch im Streikfall der Winterdienst aufrecht erhalten werden könne, wenn zum Beispiel fünf Minusgrade herrschten. Kretschmer: „Wir können jetzt nicht die Hände in den Schoß legen und müssen die Mitarbeiter fragen, ob sie für den Dienst zur Verfügung stehen. Wir müssen vorbereitet sein.“ Er verwies darauf, dass es zahlreiche Mitarbeiter gebe, die nicht gewerkschaftlich organisiert seien.

Wichtig ist Kretschmer auch der Hinweis, dass beim WZV „niemand in irgendeiner Weise bedrängt oder mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen bedroht“ werde. „Ich lade jeden WZV-Kunden ein, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen, wie es bei uns zugeht. Wir haben da nichts zu verbergen.“

wgl

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Geschichtsträchtiges Ergebnis im Jugendhilfeausschuss des Kreises Segeberg: Am Donnerstag sind die politischen Fraktionen von den Vereinen und Verbänden, die Teil des Ausschusses sind, überstimmt worden. Damit wurde ein Antrag der Linken angenommen.

10.11.2017

Nachdem die Asylbewerberunterkunft im ehemaligen Gasthof am See nicht mehr benötigt wird, will der Kreis Segeberg dort bereits anerkannte Flüchtlinge für die Wohnungssuche fit machen. Dagegen laufen nun Gemeindevertreter Sturm.  Sie wollen die Gemeinde anwaltlich beraten lassen.

10.11.2017

Nahezu alle Städte und Gemeinden wollen sparen – unter anderem an den Ausgaben für die Straßenbeleuchtung. Nachts wird sie abgeschaltet, wovon nicht alle Einwohner begeistert sind. Denn eines ist unumstritten:  Das Sicherheitsgefühl nimmt mit der Dunkelheit ab.

10.11.2017
Anzeige