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Segeberg Wachwechsel im Amt Itzstedt: Verwaltungsleiter Andreas Bigott
Lokales Segeberg Wachwechsel im Amt Itzstedt: Verwaltungsleiter Andreas Bigott
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20:30 25.05.2018
Itzstedt

Vom Finanzministerium in Mecklenburg-Vorpommern nach Itzstedt, das war für den Ratzeburger Andreas Bigott offenbar ein Katzensprung. Am 1. April wurde er offiziell bestellt, seither leitet er die Verwaltung im Amt, zu dem sieben Gemeinden gehören.

Heller Anzug, gewinnendes Lächeln: Andreas Bigott leitet die Verwaltung im Amt Itzstedt. Quelle: Foto: Hiltrop

Unter sieben Bewerbern, von denen sechs die Kriterien erfüllt hatten, konnte er am meisten überzeugen. „Ich hatte noch ein anderes Eisen im Feuer, das war in Niedersachsen“, räumt er ein, dass es nicht seine einzige Bewerbung war. „Wir wollten ihn“, fasst Amtsvorsteher Volker Bumann das Auswahlverfahren in einem knackigen Satz zusammen. Und Bigott wollte offensichtlich das Amt. Reiner Lietsch habe ihn eingearbeitet, sodass er nach einem „fließenden Übergang“ das Zepter in der Verwaltung übernommen hat.

Er mache einiges anders als sein Vorgänger und er setze neue Schwerpunkte, habe eine eigene Philosophie, unterstreicht er. „Ich habe mir angesehen, was im Amt gut läuft und was schlecht.“ So werden Bauamt und andere Abteilungen bleiben, aber „einige Leute verschoben“, umreißt der Verwaltungsleiter seine Pläne. Wichtig sei ihm, dass neben den „erfahrenen Leistungsträgern“ im Mitarbeiterstab jungen Leuten eine Perspektive gegeben werde und dass die Verwaltung ihre Bürger kenne.

Man werde das Amt neu aufstellen. Das sei mit sieben Bürgermeistern, die zum Bereich gehören, sicherlich nicht so einfach, „aber es ist ein schönes Arbeiten“, sagt der 61-Jährige. „Ich habe immer meine Liebe zur Kommunalverwaltung gehabt. Diese Aufgabe gefällt mir. Die Nähe zu den Menschen ist gerade das, was mir Spaß macht.“

Die Digitalisierung voranzubringen, sieht Bigott als wichtigen Bereich, der forciert werden müsse. So werde man rechtzeitig zur neuen Wahlperiode mit dem Bürgerinformationssystem Allris starten, verspricht er. „Wir haben da schon viel gemacht, sind gut vorbereitet. Mit den konstituierenden Sitzungen der neuen Gemeindevertreter soll es losgehen.“ Verbessert werden müsse der EDV-Bereich. Man müsse einen Datenschutzbeauftragten fürs Amt vorhalten, Ausschreibungen müssten bald digital erfolgen, etwa für die Bauvorhaben im Kitabereich. „Das wird uns noch schwer beschäftigen.“

Das Amt, in dem knapp 20500 Menschen leben, besteht aus den Segeberger Gemeinden Itzstedt, Kayhude, Nahe, Sülfeld, Seth, Oering sowie Tangstedt (Kreis Stormarn). In der Amtsverwaltung mit Sitz in Itzstedt (Segeberger Straße 41) sind 60 Mitarbeiter beschäftigt. Kitas und Bauhof einbezogen, gehören rund 260 Menschen zum Team.

Von Heike Hiltrop

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