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Segeberg Wäschetrockner verursacht Großeinsatz in Blunk
Lokales Segeberg Wäschetrockner verursacht Großeinsatz in Blunk
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21:48 17.04.2018
Einen Haufen verkohlter Wäsche haben die Feuerwehrleute aus dem Trockner des Landhauses Schulze-Hamann geholt.
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Blunk

Eigentlich ist dienstags Ruhetag im Landhaus Schulze-Hamann. Davon jedoch konnte am Nachmittag keine Rede sein. 40 Feuerwehrleute, davon 16 Atemschutzgeräteträger, umlagerten das Restaurant, während sich die Brandschützer mit Pressluftatemgeräten beim Einsatz in der Waschküche des Landhauses abwechselten, in der sie Schlimmeres verhindern konnten.

Glück im Unglück hatte am Dienstag das Landhaus Schule-Hamann in Blunk: Ein defekter Trockner und der Mangel an Atemschutzgeräteträgern führten zu einem Großaufgebot an Feuerwehrleuten, die den Schaden eindämmen konnten.

„Ich hatte den Trockner laufen. Als die Wäsche fertig war, habe ich die Klappe geöffnet. Die Wäsche habe ich drin gelassen und bin nach oben gegangen, um die Hotelzimmer zu kontrollieren“, erzählt Angela Schulze-Hamann. Dazu kam es allerdings nicht mehr. Stattdessen wurde die Restaurantchefin um 14.15 Uhr von einem lauten Knall aufgeschreckt. „Das war so laut, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Dann kam auch schon mein Mann angerannt, weil das Treppenhaus verqualmt war“, schildert Angela Schulze-Hamann das Geschehen, bevor die Feuerwehr alarmiert wurde.

Die Einsatzleitstelle beorderte zunächst die Feuerwehren aus Blunk, Groß Rönnau, Klein Rönnau, Hamdorf, Negernbötel, Fahrenkrug und Tensfeld zum Einsatzort. Weil Atemschutzgeräteträger fehlten, wurden auch die Feuerwehren Krems II und Bad Segeberg nachalarmiert.

Die Feuerwehrleute sicherten den Trockner samt einer Ladung verkohlter Wäsche und sorgten mit einem Lüfter dafür, dass der Rauch abziehen konnte. Nach zwei Stunden war der Einsatz, den mutmaßlich ein technischer Defekt ausgelöst hat, beendet. Matthias Bock als stellvertretender Wehrführer von Blunk leitete ihn.

pd

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