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Segeberg Wahlstedt: Einen Euro für die Hallennutzung
Lokales Segeberg Wahlstedt: Einen Euro für die Hallennutzung
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21:16 18.10.2016
Hausmeister Nils Teegen zeigt den Mitgliedern aus dem Planungsausschuss, wie einfach die Tribüne nun zu händeln ist.

Lange hat es zwischen der Stadtvertretung und dem Sportverein Wahlstedt ein Einvernehmen gegeben: Die Nutzung der städtischen Sportstätten sollte für die rund 950 SV-Mitglieder kostenlos sein. Doch mit dem Haushalt 2016 gab die Politik dem Druck von Verwaltung und Gemeindeprüfungsamt (GPA) nach. Seit dem Sommer blecht der SV: Einen Euro pro erwachsenes, aktives Mitglied und Monat. Zwölf Mal etwa 420 Euro, gut 5000 Euro für ein Jahr.

„Wir haben die Summe zunächst aus den Rücklagen genommen.“ Alexander Wagner, SVW-Vorstandsmitglied

Hart für einen Verein, dennoch wurde die festgelegte Hallennutzungsgebühr bisher noch nicht auf die betroffenen rund 420 Mitglieder Mitglieder umgelegt. „Wir haben die Summe zunächst aus den Rücklagen genommen“, sagt Alexander Wagner aus dem Vereins-Vorstand. Den treibt zum einen die Sorge um, dass bei Beitragserhöhungen, Mitglieder austreten. Zum anderen kommen mehrere Möglichkeiten in Betracht, darunter auch, den einen Euro innerhalb der Mitglieder anders aufzuteilen, eventuell Kinder weniger zu belasten. Auch, ob der Grund-, der Spartenbeitrag oder auch beide ein bisschen angepasst werden, steht noch nicht fest. „Wir hätten uns eine Pauschale gewünscht“, bedauert Wagner, dass dahingehende Gespräche schon vor Monaten gescheitert waren. Bis zum Jahresbeginn 2017 wolle der Verein eine Lösung finden. Wagner: „Die Zeit haben wir uns bewusst gegeben.“ In der heutigen Beiratssitzung des Sportvereins wird der Hallen-Euro bestimmendes Thema sein.

„Natürlich wollen wir unseren Beitrag leisten“, betont Wagner. „Wir wissen auch, das der nur symbolisch sein kann“, ergänzt er. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Stadt nach jahrelangem Stillstand – bereits 2012 wurde der Sanierungsstau festgestellt – gerade 180000 Euro in einen neuen Hallenboden und die Elektrifizierung der Tribünen investiert hat.

Sechs kräftige Männer waren bisher nötig, um die drei Elemente mit den jeweils sechs Sitzreihen per Hand und Zug-Karre heraus- und wieder einzuziehen. Nun reicht ein Knopfdruck von Hausmeister Nils Teegen, und die Zuschauerrängefahren nahezu geräuschlos automatisch in die gewünschte Position. Am Montagabend sah sich der Planungsausschuss das Ergebnis an. Nicht zu vergessen der neue, gelenkschonendere Schwingboden auf 1300 Quadratmetern.

Heike Hiltrop

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