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Segeberg Wahlstedt: Mit Riesenschritten Richtung Traumhaus
Lokales Segeberg Wahlstedt: Mit Riesenschritten Richtung Traumhaus
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21:18 25.09.2013
Gestern wurde der Dachstuhl geliefert, so dass die Bauherren Juri und Lydia Kablutschkin wohl demnächst Richtfest feiern können. Quelle: Fotos: Hiltrop

Lastwagen mit Steinen und Holz, Säcken voller Zement und anderen Materialien werden durch den Holt geschleust, um das große Neubaugebiet im Nordosten von Wahlstedt zu versorgen. Die Verlängerung der Straße Am Eichengrund und der kleine Zipfel mit dem Namen Im Bucheneck füllen sich mit Leben. Ein paar Bauherren haben schon Richtfest gefeiert, das verraten Eichenkronen am First. Andere sind dabei, die Außenkanten ihrer neu erworbenen Scholle abzustecken.

Über sechs Jahre ist es her, dass sich die Stadtvertretung der Erweiterung des Gebietes Großhörn Süd (Bebauungsplan 31) angenommen hatte. Doch der Investor sprang ab. Mit der Firma KSW als Erschließungsträger nahmen die Pläne schließlich doch Gestalt an.

Langsam zirkelt ein großer Transporter mit den riesigen Holzteilen durch das schmale Rondell. „Da kommt unser Dachstuhl“, gespannt beobachten Juri und Lydia Kablutschkin, wie die Zimmerleute sich in Position bringen. „Eine aufregende Sache“, raunt die zukünftige Hausherrin. Die Freude bei den Kablutschkins ist groß. Nicht mehr lange, und es kann auch bei ihnen Richtfest gefeiert werden, noch vor Weihnachten. Und im Frühjahr steht der Umzug von Seedorf nach Wahlstedt an. „Wir verkleinern uns, außerdem haben wir unser Haus für später barrierefrei geplant“, sagt Juri Kablutschkin und stiefelt mit seiner Frau durch den Rohbau. Viel haben sie selbst gemacht, sogar gemauert. „Hier wird es eine herrliche Terrasse am schönen Garten geben“, hat sich seine Frau einen Traum erfüllt, „und da hinten ist der Spielplatz, unsere Kinder mit den Enkelkindern wohnen ganz in der Nähe“, sagt Lydia Kablutschkin.

In der Nachbarschaft der Kablutschkins steht Waldemar Rohrbach auf dem Teil des Fundaments, das einmal Wohnzimmer sein soll. „Wir wollten schon vor vier Jahren bauen“, sagt der Familienvater. Zwar habe sich die Erschließung unglaublich verzögert, aber er hoffe, dass sein Zuhause, Modell „Villa Toscana“, 170 Quadratmeter mit Doppelgarage, noch vor dem Wintereinbruch dicht ist. „Ich bin froh, dass es mit dem neuen Investor dann doch weitergegangen ist.“ Sein Garten beschränkt sich auf ein bisschen Grün ums Haus: „Wir brauchen nicht so viel, das will ja auch gepflegt werden“, so der Wahlstedter, der ebenfalls den Umzug für April/Mai plant.

Genau so groß wie bei den Bauherren ist die Freude auch im Rathaus: „So konnten wir Wahlstedter in der Stadt halten, aber auch neue dazu gewinnen, die sehr willkommen sind“, sagt Bürgermeister Matthias Bonse (CDU).

Wohnen am Stadtrand
Die Baufirma KSW-Massivhaus GmbH mit Sitz in Bönningstedt vermarktet ihre Bauplätze Am Eichengrund und Im Bucheneck in Wahlstedt so erfolgreich, dass von 52 Grundstücken nur noch sieben zu haben sind. Zwischen 568 und gut 1000 Quadratmeter groß sind sie. Je Gebäude sind zwei Wohnungen zulässig. Da die Bahntrasse und das Gewerbegebiet Holsteinstraße nicht weit entfernt sind, ist in bestimmten Bereichen passiver Lärmschutz nötig. Außerdem muss laut Grünordnung auf jedem Grundstück mindestens ein heimischer Laubbaum zwischen Baugrenze und Straßenraum gepflanzt werden — dann klappt‘s auch mit der Idylle am Stadtrand. hil

Heike Hiltrop

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