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Wahlstedt feiert sein „Fest der Nationen“

Wahlstedt Wahlstedt feiert sein „Fest der Nationen“

21. Auflage der Veranstaltung am 4. Juni – Der Lions Club vergibt Ehrenpreis für Engagement in der Flüchtlingsarbeit.

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So bunt ging es beim Festumzug zum 20. Fest der Nationen vor einem Jahr zu. Und genau so farbenprächtig soll auch die 21. Auflage werden. Dazu wollen sich die Kita-Kinder aus der Stadt in die verschiedensten Landesfarben hüllen und basteln schon kräftig an ihren Kostümierungen.

Wahlstedt. Es gibt viele Veranstaltungen, von denen gesagt wird, sie seien ein Fest der Nationen. Das Original aber, das gibt es nur in Wahlstedt. Zum 21. Mal wird es in diesem Jahr begangen. Der von den Lions ausgeguckte Termin ist der 4. Juni.

LN-Bild

21. Auflage der Veranstaltung am 4. Juni – Der Lions Club vergibt Ehrenpreis für Engagement in der Flüchtlingsarbeit.

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An dem Sonnabend erwartet die Besucher vom Mittag an bis Mitternacht der bewährte Mix aus Festumzug, Bühnenprogramm, Fest- und Spielmeile. 600 Gewinne stecken in der Tombola, Lospreis – wie gehabt – ein Euro. Die Geschäftsleute der Innenstadt bringen sich mit Aktionen ein. Cheforganisator Wolfgang Storch vom Lions Club Wahlstedt: „Das Motto kennen alle: Wir leben miteinander – Wir arbeiten miteinander – Wir feiern miteinander.“ Er sei froh, dass in der Vergangenheit alles stets friedlich gelaufen sei. Mit Blick auf die Vorfälle in Bad Segeberg am 1. Mai, als ein junger Mann am Rande des Maifestes offenbar nach Messerstichen zu Tode kam, habe man mit der Sicherheitsfirma und der Polizei noch einmal Rücksprache gehalten. Man sehe da für Wahlstedt keine ähnlich gearteten Probleme, sei aber gewappnet, so Storch.

So bunt wie die Mischung aus 64 Nationen in der Stadt soll auch dieses Fest werden: Die Hamburger „Grupo de Concertinas“, Folklore aus Portugal, ist aus dem Programm nicht mehr wegzudenken. Neu hingegen sind „Mariachi Mexico“, Folklore aus dem Land der Azteken. Die Tanzsparte des SV Wahlstedt, die Celtic-Dance-Gruppe von Gernot Graaf, die Breakdancer „Art2Spin“ sowie „Ballett & Companie“

sind dabei.

Der Shantychor Neuengörs, der vor allem beim älteren Publikum besonders gut ankommt, tritt auf Wunsch der Fans etwas früher (16.55 Uhr) als sonst auf. Zum Abend hin sorgt die Live-Band „Cocktail“ für Stimmung. Das große Feuerwerk um 23 Uhr läutet schließlich die letzte Partystunde ein.

Nach 2015 wird es auch 2016 einen Ehrenpreis geben. Vergangenes Jahr lobten die Lions einen „Award“ für junge Ehrenamtler aus, nun soll die Solidarität mit Flüchtlingen ausgezeichnet werden.

Dotiert ist er mit 1500 Euro, die an mehrere Gruppen verteilt werden sollen. Auch die „Unterstützer-Bänder“ für die Aktion sind wieder erhältlich.

Zudem soll am 4. Juni die „Medal of Merit“ an eine Person aus den Flüchtlings-Helferkreisen verliehen werden. Diese sehr selten vergebene Medaille ist die höchste Auszeichnung, die der Lions Club International für Nicht-Mitglieder zu bieten hat. Sie wird für hervorragende Verdienste vergeben. Das macht deutlich, dass es den Löwen zwar auch um das gemeinschaftliche Feiern geht – eine Kooperation mit der Stadt Wahlstedt –, aber eben auch um gemeinnütziges Engagement. Dafür werden später die Überschüsse aus dem Fest der Nationen verwendet, die wieder im höheren vierstelligen Bereich liegen dürften. Diversen Projekten sollen sie zugute kommen, unter anderem der Juz-Initiative „Brotzeit“, der Lions-Aktion „Klasse 2000“ und Sprachkursen für Flüchtlinge.

Grundstücke schmücken

Gleich zwei Spielmannszüge begleiten den traditionellen Umzug vor dem Fest. Und damit es ein besonders hübsches Bild vor allem für die vielen teilnehmenden Kinder wird, hoffen die Lions darauf, dass sich auch Wahlstedts Straßen bunt herausputzen. „Es wäre schön, wenn möglichst viele Anlieger sich daran beteiligen und ihre Grundstückszäune schmücken“, appelliert Uli Mösch an die Bürger.

Die Strecke: Los geht es um 13 Uhr an den Glaswerken in der Dr. Hermann-Lindrath-Straße. Von dort geht es über die Nordland-, die Wald- und die Kronsheider Straße in die Neumünsterstraße Richtung Kreisel. Der wird umrundet, dann geht’s von der Waldstraße auf den Marktplatz, wo gegen 14 Uhr das Fest der Nationen eröffnet wird. hil

 Heike Hiltrop

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