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Segeberg Wahlstedts Feuerwehr: 271 Einsätze in einem Jahr
Lokales Segeberg Wahlstedts Feuerwehr: 271 Einsätze in einem Jahr
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20:27 16.01.2016
Wahlstedts Wehrführer Jörg Neubauer (l.) mit Klaus Neumann, der mit dem Brandschutzzeichen in Gold ausgezeichnet wurde. Quelle: Heike Hiltrop

Ein einsatzstarkes Jahr liegt hinter den 67 aktiven Brandbekämpfern der Stadt: Haus- und Containerbrände, technische Hilfeleistung bei Unfällen, Alarm durch Brandmeldeanlagen. Mit 271 Alarmierungen hat die Freiwillige Feuerwehr Wahlstedt ein bewegtes 2015 bewältigt. Die Wehr musste 13 Mal mehr als 2014 ausrücken. Das bedeutet, weniger als alle 34 Stunden musste sie ausrücken. Gleich mehrmals wurde die Drehleiter eingesetzt, konnten mit ihr Menschenleben gerettet werden. Auf über 2300 Einsatzstunden (ohne Wachbereitschaft) kamen die Männer und Frauen so in den vergangenen zwölf Monaten — ehrenamtliche. Diese Rechnung machte Wehrführer Jörg Neubauer während der Hauptversammlung am Freitagabend auf.

Von überall waren Einsatzkräfte anderer Wehren in die Stadt gekommen, um bei der Veranstaltung dabei zu sein: Aus Bad Segeberg, Trappenkamp, Fahrenkrug und Negernbötel zum Beispiel. Nicht zu vergessen Vertreter der Stadt, der Politik, des THW und der Polizei. Was an diesem Abend vor Ort kaum einer mitbekam: Die Freiwillige Wehr Rickling hatte sogar den Brandschutzdienst im Kleinen Theater übernommen, damit alle Wahlstedter Einsatzkräfte zur Versammlung kommen konnten.

„Nicht immer sind uns die vielen Arbeiten leicht von der Hand gegangen. Auch sind wir nicht immer einer Meinung gewesen, aber wir konnten uns am Ende immer in die Augen sehen“, betonte Neubauer. Er machte deutlich, dass einfaches Feuerlöschen längst nicht mehr das Einsatzgeschehen bestimme. Er unterstrich, wie wichtig ein guter und hoher Ausbildungsstand der Kräfte sei und wie sehr die Anforderungen gestiegen seien.

Zum zweiten Mal nach 1982 fiel jedoch ein Fahrzeug aus, das so vielen Mängel aufwies, dass es keine TÜV-Plakette bekommen hat. Ersatz ist allerdings erst 2017 in Sicht, da die Stadt kein Geld hat.

Kosten verursacht auch der noch nicht wieder ersetzte, defekte Ölabscheider der Waschhalle. Immerhin gab es einen neuen Automaten zur Reinigung und Desinfektion der Geräte für die Atemschutzträger.

Er ersetzt den nach 20 Jahren kaputten alten. Zudem wurden alle Löschfahrzeuge mit einem Kohlenmonoxid-Messgerät ausgestattet.

Eine besondere Ehrung mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold gab es während der Veranstaltung für Klaus Neumann: Seit 40 Jahren ist der 56-jährige Berufssoldat bei der Wehr. Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft konnten Christin Uibel, Fynn Zastrow und Alexander Braun ausgezeichnet werden.

LN

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