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Segeberg Wald des alten Waldhotels ist Geschichte
Lokales Segeberg Wald des alten Waldhotels ist Geschichte
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18:26 08.04.2017
40 Grundstücke sollen auf dem alten Waldhotel-Gelände entstehen. Quelle: Foto: Nam

Ein paar Baumstumpen und größere Haufen Äste sind alles, was vom Wald auf dem Grundstück des ehemaligen Waldhotels in Trappenkamp übrig geblieben ist.

Gerodet für das Wachstum Trappenkamps. 40 Neubaugrundstücke zwischen 565 und knapp 1200 Quadratmetern Größe sollen hier noch in diesem Jahr fertig werden. Das Bauprogramm zur Erschließung wurde vom Bauausschuss abgenickt, der geplante Beschluss in der Gemeindevertretung soll am 20. April gefasst werden. Damit ist das Gelände bereit für die Erschließung. 17500 Euro hat die Rodung gekostet, knapp 25000 Euro die Verlegung eines Teiches mit Amphibien.

Die Waldstraße wird an der ehemaligen Zufahrt zum Hotel verlängert und verläuft dann wie ein gespiegeltes S durch das Neubaugebiet zur Segeberger Landstraße. 5,70 Meter breit wird die grau gepflasterte Straße, in der die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer begrenzt sein wird. Die Straße soll einen eigenen Namen erhalten, der sich an die Namensgebung im angrenzenden Wohngebiet mit Bullerbü und Astrid-Lindgren-Weg einfügt. Dazu dürfen dann auch die künftigen Anwohner Vorschläge abgeben, kündigte Bürgermeister Harald Krille (SPD) im Ausschuss an. Ein Grünstreifen, gleichzeitig Versickerungsmulde, trennt laut Bauprogramm die Straße vom einseitig geplanten Gehweg, zwei Meter breit, in roter Pflasterung. In der Straße sind außerdem sieben Stellplätze vorgesehen, farblich abgesetzt in Anthrazit. Sieben Stichwege gehen nach links und rechts von der Straße ab, um die Baugrundstücke in zweiter Reihe zu erschließen. Zum Waldschwimmbad hin ist ein Lärmschutzwall geplant.

Die meisten der neuen Baugrundstücke sind bereits reserviert, wird Bürgermeister Krille nicht müde zu betonen. Und die potenziellen Häuslebauer sind bereits ungeduldig, einige saßen im Publikum bei der Ausschusssitzung und wollten vor allem eines wissen: Wann kann angefangen werden zu bauen? Ein halbes Jahr werde die Bauzeit auf alle Fälle dauern, so der Planer vom zuständigen Büro Petersen und Partner. Vorher aber muss die Erschließung ausgeschrieben werden. „Deshalb haben wir die Gemeindevertretung auf Ende April vorverlegt“, betont Krille. Damit nicht noch einmal sechs Wochen verloren gehen. Mit einem Ausschreibungsergebnis hofft er dann bis Mitte Mai. Das heißt im Klartext: Ende des Jahres könnten die Bauherren loslegen – wenn die Witterungsbedingungen mitspielen.

Mit dem Ergebnis der Ausschreibung stehe auch endlich fest, was die Grundstücke tatsächlich kosten werden. Deshalb möchte Krille auch bis Mitte Mai eine verbindliche Zusage von den Bauinteressenten haben, damit die Kaufverträge vorbereitet werden können, sagte er im Bauausschuss. Im Fall von Absagen könnten derzeit reservierte Grundstücke wieder freigegeben werden. „Das Interesse an Bauplätzen ist weiterhin groß“, sagt Krille.

Nadine Materne

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