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Segeberg Was der Kreistag sonst noch beschloss
Lokales Segeberg Was der Kreistag sonst noch beschloss
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19:12 01.07.2016
Josephine Müller (links) löst im Kreistagsbüro Frederike Harder ab, die in eine andere Abteilung der Kreisverwaltung wechselt. Quelle: Kullack

Ein allgemeines „Ohhhh“ ertönte, als Kreispräsident Winfried Zylka bekannt gab, dass Frederike Harder künftig nicht mehr das Kreistagsbüro betreuen wird. Einige Jahre hatte sie sich um Regularien gekümmert und immer fleißig Protokoll geführt. Mit Josephine Müller wurde ihre Nachfolgerin vorgestellt.

Noch ein neues, aber wohlvertrauten Gesicht gab’s am Donnerstag beim Kreis: Jutta Altenhöner, bis 2012 über 22 Jahre SPD-Abgeordnete, wurde von Zylka als neue Behindertenbeauftragte des Kreises begrüßt. Sie sprudelte in ihrer kurzen Antrittsrede gleich vor Ideen – unter anderem mahnte sie die Verwaltung, dass die Vorlagen zum Kreistag in leichter Sprache verfasst sein müssten, wolle man die Inklusion ernst meinen.

Und noch eine Vorstellung: Joachim Brunkhorst (Norderstedt) wurde als Radverkehrsbeauftragter willkommen geheißen. Brunkhorst vermerkte gleich positiv, dass der Kreistag sein Radverkehrskonzept für 50000 Euro fortschreiben lässt. Nur eine Woche zuvor hat die Hamburger Bürgerschaft Ähnliches beschlossen, während man in Kiel die Förderung des Radverkehrs extrem zurückgefahren habe, erklärte Ausschussvorsitzender Arne Hansen (Grüne).

Um genau 39,47 Prozent auf 53000 Euro wird der Verwaltungskostenzuschuss erhöht, den der Kreis pro Jahr dem Kreissportverband zahlt. Dieser Beschluss fiel ebenso einstimmig wie der über einen weiteren KSV-Zuschuss von 4000 Euro zur Erstellung eines Sportstättenkatasters für den Kreis.

Abgelehnt hat nach Haupt- und Jugendhilfe- sowie Bildungsausschuss auch der Kreistag den Antrag der Linken, den Beschäftigten des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit (VJKA) nachträglich für 2015 ein Weihnachtsgeld zu zahlen. Das sei nicht Aufgabe des Kreises, sagten Edda Lessing (SPD) und Caerstin Hunger (Grüne). ark

LN

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